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Wahl in Israel: Netanyahu erneut stärkste Kraft

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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu ist von den Wählern abgestraft worden. Sein rechter Block Likud-Beitenu kam nach offiziellen Angaben nur auf 31 der 120 Sitze in der Knesset (Parlament).

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Premier Netanyahu wählte sich selbst. Bild: SN/apa

Premier Netanyahu wählte sich selbst.

Bild: SN/apa

Der israelische Präsident Shimon Peres beim Wählen. Bild: SN/AP

Der israelische Präsident Shimon Peres beim Wählen.

Bild: SN/AP

Der israelische Präsident Shimon Peres beim Wählen. Bild: SN/AP

Der israelische Präsident Shimon Peres beim Wählen.

Bild: SN/AP

Wahlen in Israel. Bild: SN/EPA

Wahlen in Israel.

Bild: SN/EPA

Wahlen in Israel. Bild: SN/EPA

Wahlen in Israel.

Bild: SN/EPA

Wahlen in Israel. Bild: SN/EPA

Wahlen in Israel.

Bild: SN/EPA

Wahlen in Israel. Bild: SN/EPA

Wahlen in Israel.

Bild: SN/EPA

Wahlen in Israel. Bild: SN/EPA

Wahlen in Israel.

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Wahlen in Israel. Bild: SN/AP

Wahlen in Israel.

Bild: SN/AP

Wahlen in Israel. Bild: SN/AP

Wahlen in Israel.

Bild: SN/AP

Wahlen in Israel. Bild: SN/AP

Wahlen in Israel.

Bild: SN/AP

Wahlen in Israel. Bild: SN/AP

Wahlen in Israel.

Bild: SN/AP


Das berichtete das Nachrichtenportal Ynet am Mittwoch unter Berufung auf die zentrale Wahlkommission. Netanyahu verfügt damit über elf Sitze weniger als bisher. Für eine große Überraschung sorgte das gute Abschneiden des früheren Fernsehjournalisten Yair Lapid, der nach Prognosen mit seiner liberalen Zukunftspartei Yesh Atid mit 19 Mandaten auf Platz zwei kam

In der Knesset wird es damit ein Patt zwischen dem religiösen rechtsnationalistischen Lager und Parteien der politischen Mitte und links davon sowie der arabischen Parteien geben: beide verfügen über je 60 Mandate. Als Chef des stärksten Blocks dürfte Netanyahu jedoch die Regierungsbildung übernehmen.

Netanyahu sprach sich in seiner Siegesrede für eine möglichst breite Koalition aus. "Ich habe schon heute Nacht damit angefangen", rief er jubelnden Anhängern in Tel Aviv zu. Die Wahlergebnisse seien "eine Gelegenheit, Veränderungen durchzusetzen, die Israels Bürger sich wünschen".

Auf Platz drei landete die Arbeitspartei von Shelly Yachimowich mit 15 Mandaten. Platz vier muss sich der Multimillionär Naftali Bennett mit seiner ultrarechten Partei Das Jüdische Haus mit der orthodoxen Shas-Partei teilen. Die religiösen UTJ-Partei kam auf sieben Sitze gefolgt von der Ex-Außenministerin Tzipi Livni mit ihrer Neugründung Bewegung und der linksliberalen Merez-Partei mit je sechs Sitzen. Die drei arabischen Parteien erhielten zusammen zwölf Mandate. Die bisher mit 28 Sitzen größte Partei Kadima von Shaul Mofaz konnte doch noch die Zwei-Prozenthürde nehmen und hat zwei Sitze.

 
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