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Krawalle in Europa bei Protesten gegen Sparpolitik

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Bei Protesten gegen die Sparpolitik ist es am Mittwoch in Italien, Spanien und Portugal zu schweren Krawallen gekommen. In Rom sprachen Reporter von Guerilla-ähnlichen Szenen.

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Bilder der Krawalle in Lissabon. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Rom. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Rom.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Rom. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Rom.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Rom. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Rom.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Rom. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Rom.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Rom. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Rom.

Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon. Bild: SN/AP

Bilder der Krawalle in Lissabon.

Bild: SN/AP


In Lissabon artete eine Protestkundgebung von Tausenden von Menschen am Rande eines Generalstreiks am Abend in Gewalt aus. In Spanien wurden bei Demonstrationen während eines landesweiten Generalstreiks Dutzende verletzt.

Millionen Beschäftigte legten in mehreren Euro-Krisenländern die Arbeit nieder. In Spanien und Portugal brachten 24-stündige Generalstreiks ganze Wirtschaftsbereiche zum Erliegen. Von den Aktionen waren auch der internationale Flug- und Bahnverkehr betroffen. Ein Verkehrschaos blieb jedoch weitgehend aus.

Am Abend protestierten Hunderttausende Spanier und Portugiesen auf Massendemonstrationen gegen die Sparpolitik ihrer Regierungen. Die Gewerkschaften sprachen allein in Madrid und Barcelona von zwei Millionen. In beiden Städten kam es im Anschluss an die Kundgebungen zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Die Beamten gingen mit Tränengas, Gummigeschoßen und Schlagstöcken gegen Randalierer vor.

In Lissabon wurden Polizisten in der Nähe des Parlaments mit Steinen, Flaschen, Böllern und Farbbeuteln beworfen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Lusa feuerten die Beamten Schüsse in die Luft ab, um Demonstranten auseinanderzutreiben. In Rom warfen Schüler und Studenten Steine, Flaschen und Sprengsätze auf die Polizei, die Sicherheitskräfte rückten mit gepanzerten Fahrzeugen vor.

In Spanien brachte der Generalstreik die Produktion in den Autowerken von Konzernen wie Volkswagen, Seat, Opel oder Nissan weitgehend zum Erliegen. Die Gewerkschaften bezifferten die Beteiligung am Generalstreik auf über 70 Prozent der Beschäftigten. Bei den Bahnen, U-Bahnen und Bussen war ein Mindestbetrieb vereinbart worden. In Portugal waren vor allem der Verkehrsbereich und der öffentliche Dienst betroffen. Auch die Post, Krankenhäuser und Bildungseinrichtungen wurden bestreikt.

Auch in Griechenland legten Zehntausende Beschäftigte, hauptsächlich Staatsbedienstete, für drei Stunden die Arbeit nieder. Tausende demonstrierten im Zentrum Athens. "Der Sparpakt schadet ernsthaft der Gesundheit", stand auf Transparenten. Auch in Paris protestierten mehrere Tausend Menschen unter dem Motto "Für Beschäftigung und Solidarität - gegen Sparmaßnahmen".

 
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KOMMENTARE (1)
 

hein-tirol

15.11.2012
13:29 Uhr

Auch in Belgien gab es einen Genaralstreik. Aber das nur am Rande. Es müsste in ganz Europa zu solchen Ausschreitungen kommen, damit auch der letzte Politiker begreift, dass nicht nur Banken gerettet werden müssen. Und auch ein Staat soll mal in Konkurs gehen können. Dies gilt natürlich auch insbesondere für Banken.

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