Griechischer Abgeordnete schafft Geld ins Ausland
Von Sn, Apa | Aktualisiert vor 90 Tagen

Eine Milliarde Euro hat der Abgeordnete ins Ausland geschafft. Bild: SN/dapd
Dies sagte der Chef der Behörde zur Bekämpfung der Schattenwirtschaft, Panagiotis Nikoloudis, dem zuständigen Parlamentsausschuss. Nikoloudis erklärte, er hätte dazu nicht das grüne Licht des Parlaments und der zuständigen Datenschutzbehörde und könnte deswegen ins Gefängnis wandern.
Dutzende Parlamentarier forderten am Mittwochabend das Parlamentspräsidium auf, den Namen zu nennen. Anderenfalls falle "der Schatten auf alle 300 Abgeordneten", hieß es in einem Brief von sechs Abgeordneten an den Parlamentspräsidenten Filippos Petsalnikos.
Viele Abgeordnete sagten, das Geld sei zwar allen Anzeichen nach legal außer Landes überwiesen worden - was aber legal sei, sei nicht auch moralisch, hieß es. Es könne nicht sein, dass jemand, der das Volk vertritt, sein Geld ins Ausland schafft.
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