Walser sieht sein Lebenswerk noch nicht vollendet
Von Apa/dpa | 13.10.2012 - 00:14

Walser präsentierte Roman "Das dreizehnte Kapitel". Bild: SN/apa (epa)
In seinem neuen Roman "Das dreizehnte Kapitel" widmet er sich einem Liebespaar, das eine eigentliche aussichtslose Beziehung führt und dennoch daran festhält. Eine "dialektische Liebe" nennt es Walser, der sich im Buch stark auf die "negative Theologie" von Karl Barth bezieht, die für den Menschen keine feste Verheißung im Jenseits bietet. Gegenüber den großen Grüblern der protestantischen Kirche seien die Katholiken wie "Kinder im Sandkasten", meinte Walser. Kein Mensch könne aber nur mit Aussichtslosigkeit leben. Dies gelte auch für das Paar in seinem Roman.
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