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Tod von Whitney Houston gibt Rätsel auf

Von Apa/ag./dpa | Aktualisiert vor 101 Tagen

Der Tod der Soul-Legende Whitney Houston gibt nach wie vor Rätsel auf. Der Körper der 48-jährigen Künstlerin sei "leblos in der Badewanne ihres Hotelzimmers" gefunden worden, berichtete der US-Sender ABC am Sonntag.

Polizeisprecher Mark Rosen hatte zuvor erklärt, es gebe keine Hinweise auf ein Verbrechen. Der frühe Tod der "Queen of Pop" weckte Erinnerungen an den Tod Michael Jacksons 2009.
Ohne Nennung von Quellen hieß es in dem TV-Bericht, spätestens am Montag solle eine Autopsie der Leiche vorgenommen werden. Der Tod wurde am Samstag um 15.55 Uhr Ortszeit (Sonntag 00.55 Uhr MEZ) festgestellt. Zunächst hatte es geheißen, die Sängerin sei auf dem Boden liegend gefunden worden, Wiederbelebungsversuche seien gescheitert.
Die Polizei in Beverly Hills war zu einer Stellungnahme zu dem ABC-Bericht vorerst nicht zu erreichen. In der Nacht hatte Polizeisprecher Rosen gesagt, Hinweise auf ein Verbrechen gebe es nicht. "Wir untersuchen noch, aber auf den ersten Blick weist nichts auf eine kriminelle Absicht hin."
Zum letzten Mal wurde Houston am Donnerstag vor einer Diskothek in Hollywood in der Öffentlichkeit gesehen - laut dem Sender ABC wirkte sie verwirrt. Zu einer Probe am selben Tag erschein sie laut "Los Angeles Times" zerzaust, in eigenartiger Kleidung und mit tropfnassem Haar. Beim Sprechen soll sie wilde Handbewegungen gemacht haben und später ziellos durch die Eingangshalle gelaufen sein.
Houston starb einen Tag vor der Verleihung der Grammy-Awards, des begehrtesten Musikpreises der Welt, mit dem Houston selbst mehrfach ausgezeichnet wurde. Vor dem Hotel standen mehrere Polizeifahrzeuge und ein ambulantes Labor, während Fans und Hotelgäste auf den Fernsehschirmen in der Halle erschüttert die Berichte zu Houstons Tod verfolgten.
Whitney Houston stammte aus einer Musiker-Familie, in den 80er und 90er Jahren wurde sie zum Superstar. Erfolge feierte sie mit Hits wie "Saving All My Love For You", "How will I know", "I Wanna Dance With Somebody" und ihrem Megahit "I Will Always Love You". Weltweit verkaufte sie mehr als 170 Millionen Platten. In den 1990er Jahren spielte sie in mehreren Filmen mit, darunter in "Bodyguard" an der Seite von Kevin Costner.
Später machte sie durch Drogenprobleme und die Scheidung von ihrem gewalttätigen Ehemann, Soulsänger Bobby Brown, von sich reden. Auch ihre Comeback-Tournee 2010 sorgte für Negativ-Schlagzeilen: Ihre Fans zeigten sich enttäuscht, weil die einst für ihre Stimmgewalt gelobte Sängerin immer wieder ins Straucheln geriet. Ein Teil ihrer Europa-Tour wurde wegen Krankheit abgesagt.



 

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