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Madonna vor Konzert trotz Protesten kämpferisch

Von Apa/dpa | 09.08.2012 - 23:58

US-Popstar Madonna (53) hat in St. Petersburg ungeachtet eines Verbotes, öffentlich über Homosexualität zu reden, zu Toleranz für Schwule und Lesben aufgerufen.

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Madonna unterstützt russische Punkband "Pussy Riot". Bild: SN/ap pool

Madonna unterstützt russische Punkband "Pussy Riot".

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US-Popstar Madonna in St. Petersburg. Bild: SN/EPA

US-Popstar Madonna in St. Petersburg.

Bild: SN/EPA

US-Popstar Madonna in St. Petersburg. Bild: SN/EPA

US-Popstar Madonna in St. Petersburg.

Bild: SN/EPA

US-Popstar Madonna in St. Petersburg. Bild: SN/EPA

US-Popstar Madonna in St. Petersburg.

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US-Popstar Madonna in St. Petersburg. Bild: SN/EPA

US-Popstar Madonna in St. Petersburg.

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US-Popstar Madonna in St. Petersburg. Bild: SN/EPA

US-Popstar Madonna in St. Petersburg.

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US-Popstar Madonna in St. Petersburg. Bild: SN/EPA

US-Popstar Madonna in St. Petersburg.

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US-Popstar Madonna in St. Petersburg. Bild: SN/EPA

US-Popstar Madonna in St. Petersburg.

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"Wir alle verdienen Liebe", sagte Madonna am Donnerstagabend Medien zufolge vor rund 25.000 Menschen in der Konzertarena.

Die Sängerin hatte als Zeichen ihrer Solidarität mit den in Russland ausgegrenzten Schwulen und Lesben rosafarbene Armbänder an die Fans verteilen lassen. Madonna beklagte eine "wachsende Intoleranz" in der Welt und rief auf, zum Protest die Hände mit den Armbändern zu heben.

In der russischen Touristenmetropole gilt ein international umstrittenes Gesetz, das "Homosexuellen-Propaganda" verbietet. Vor dem Konzert hatten auf der Straße zahlreiche russisch-orthodoxe Christen mit schwulenfeindlichen Losungen gegen Madonnas Konzert protestiert. Politiker und erzkonservative Christen kündigten an, Videoaufnahmen von der Show auszuwerten.

"Wir wollen für das Recht kämpfen, frei zu sein. Ich reise viel herum in der Welt und habe erlebt, dass die Menschen immer intoleranter werden. Aber wir können das ändern. Wir haben die Kraft", sagte Madonna nach Angaben der Agentur Interfax vor der jubelnden Menge. Homosexualität selbst in Russland seit Anfang der 1990er kein Straftatbestand mehr. Das neue Gesetz gilt bereits in mehreren russischen Städten und verhindert nach Meinung von Experten auch die Aufklärung über Aids.

"Ausländer haben kein Recht, uns ihre Lebensregeln zu diktieren", teilte die konservative Gewerkschaft der Bürger Russlands in St. Petersburg mit. Madonna sei eine "ideologische Waffe des Westens", die moralisches Verderben über Russland bringe. Der Popstar hatte am Dienstagabend in Moskau auch die drei inhaftierten Frauen der russischen Punkband Pussy Riot unterstützt.

 
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