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Welt | Kultur

Frankreich und Senegal eröffnen das Bären-Rennen

Von Apa/dpa | Aktualisiert vor 103 Tagen

Die Bären sind los: Am Freitag standen bei den 62. Internationalen Filmfestspiele in Berlin zwei Filme aus Frankreich und dem Senegal auf dem Programm des Wettbewerbs.

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Anke Engelke bei der Eröffnungsgala. Bild: SN/apa (epa)

Die Hauptdarsteller von „Aujourd'hui“, Anisia Uzeyman und Saul Williams auf dem roten Teppich.

Auch Aissa Maiga spielt in „Aujourd'hui“ mit.

Regisseur Alain Gomis.


"A moi Seule" ("Coming Home") von Frederic Videau ist als "kontroverses Werk" angekündigt: Es geht um eine Frau, die als Mädchen Opfer einer Entführung wurde. Regisseur Alain Gomis erzählt in "Aujourd'hui" die Geschichte eines Senegalesen, der aus den USA in seine Heimat zurückkehrt. Außer Konkurrenz wird "Extrem laut und unglaublich nah" von Stephen Daldry ("Der Vorleser") nach dem Bestseller von Jonathan Safran Foer gezeigt.
Zur von Anke Engelke moderierten Eröffnung kamen mehr als 1.600 Gäste in den Berlinale-Palast am Potsdamer Platz - darunter fast die komplette Riege deutscher Schauspieler und Filmemacher. Unter den Gästen: Mario Adorf, Iris Berben, Veronica Ferres, Ulrich Noethen, Corinna Harfouch, Hannelore Elsner, Marie Bäumer und Bruno Ganz. Einen Extra-Applaus gab es für den 89 Jahre alten Briten Christopher Lee, den legendären Dracula-Darsteller.
Der Kostümfilm "Leb wohl, meine Königin!" erhielt vom Publikum freundlichen, aber etwas matten Applaus. Die deutsche Schauspielerin Diane Kruger ("Inglourious Basterds", "Barfuß auf Nacktschnecken") spielt in "Leb wohl, meine Königin!" die schillernde Marie Antoinette. Regisseur Benoit Jacquot erzählt die dramatischen Ereignisse zu Beginn der Französischen Revolution im Juli 1789 aus der Sicht der Diener im Schloss von Versailles.
Bis zum 19. Februar zeigt die Berlinale knapp 400 Filme aus aller Welt. Im offiziellen Wettbewerb konkurrieren neben "Leb wohl, meine Königin!" 17 weitere Filme um die Trophäen. Drei deutsche Regisseure haben Bären-Chancen: Christian Petzold mit "Barbara", Hans-Christian Schmid mit "Was bleibt" und Matthias Glaser mit "Gnade".



 

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