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Attentäter nach US-Kino-Massaker in Einzelhaft

Von Apa/ag. | 22.07.2012 - 04:33

Der 24-Jährige sei "zu seinem eigenen Schutz vor anderen Insassen" in eine Einzelzelle gebracht worden, sagte der Sheriff von Arapahoe County, Grayson Robinson, am Samstagabend (Ortszeit).

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Bei einem Amoklauf während einer Film-Premiere von „Batman“ in Denver wurden am Freitag 12 Menschen getötet. Bild: SN/AP

Bei einem Amoklauf während einer Film-Premiere von „Batman“ in Denver wurden am Freitag 12 Menschen getötet.

Bild: SN/AP

Bei einem Amoklauf während einer Film-Premiere von „Batman“ in Denver wurden am Freitag 12 Menschen getötet. Bild: SN/AP

Bei einem Amoklauf während einer Film-Premiere von „Batman“ in Denver wurden am Freitag 12 Menschen getötet.

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Bei einem Amoklauf während einer Film-Premiere von „Batman“ in Denver wurden am Freitag 12 Menschen getötet.

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Bei einem Amoklauf während einer Film-Premiere von „Batman“ in Denver wurden am Freitag 12 Menschen getötet. Bild: SN/AP

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Der Verdächtige werde bei seinem ersten Gerichtstermin am Montag von einem Pflichtverteidiger vertreten werden. Er soll in der Nacht auf Freitag in einem Kino in Aurora bei Denver zwölf Menschen, darunter ein sechsjähriges Mädchen, getötet und 58 zum Teil schwer verletzt haben. Der Mann hatte bei der Mitternachtspremiere des Films "The Dark Knight Rises" wahllos auf Kinobesucher geschossen. Über das Motiv wird weiter gerätselt. Medienberichten hatte der 24-jährige Student rot gefärbte Haare und gab sich als "Batman"-Bösewicht "The Joker" aus.

Seine Wohnung hatte er mit mehreren Sprengfallen präpariert, die erst am Samstagabend (Ortszeit) von Experten in mühevoller Kleinarbeit entfernt werden konnten. Zuvor mussten vier umliegende Gebäude aus Sicherheitsgründen evakuiert werden. Der Mann, der keine Vorstrafen hat, erwarb Waffen und massenhaft Munition auf legalem Wege.

US-Präsident Obama wird am Sonntag in den Bundesstaat Colorado reisen, um dort Familien der Opfer zu treffen. Obama wollte ursprünglich am Montag zu einer dreitägigen Wahlkampftour in den Westen der Vereinigten Staaten aufbrechen. Zum Auftakt der Tour will er nun Aurora bei Denver besuchen.

Der Amoklauf hat auch eine Debatte über die Verschärfung der Waffengesetze in den USA ausgelöst. Einem entsprechenden Aufruf des New Yorker Bürgermeisters Michael Bloomberg schloss sich am Samstag auch der mexikanische Präsident Felipe Calderon an. "Nach der Tragödie von Colorado muss der US-Kongress seine irrige Waffen-Gesetzgebung überprüfen. Sie fügt uns allen Schaden zu", schrieb Calderon in einem Twitter-Eintrag am Samstag.

 
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