Tote bei Unwettern in Japan und Indien
Von Apa/dpa | 12.07.2012 - 15:27
In der japanischen Stadt Kumamoto forderten die Behörden 48.000 Bürger auf, ihre Häuser zu verlassen, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete. Mancherorts gingen Erdrutsche nieder, Flüsse traten über die Ufer. In der Stadt Aso ertrank eine 80 Jahre alte Frau. Im selben Ort kamen zwei weitere Menschen ebenfalls ums Leben, wie die Einsatzkräfte meldeten. Ein weiterer Toter wurde in der Stadt Taketa beklagt. In Kikuchi wurde ein Haus samt seiner beiden Bewohner fortgespült. Sie wurden später gerettet. Erst kürzlich war Kyushu von Unwettern heimgesucht worden.
Unterdessen wüteten Gewitter seit Mittwoch in Indien. Dabei wurden Bäume entwurzelt, Stromkabel zerissen und Häuser beschädigt. Neben den 14 Toten liegen nach einem Blitzschlag fünf weitere Dorfbewohner im Krankenhaus. Der Monsun in Südasien beginnt für gewöhnlich im Juni und dauert bis Ende September oder Anfang Oktober. In diesem Zeitraum wandert das Regengebiet vom Süden des indischen Subkontinents Richtung Norden. In diesem Jahr sind in Indien schon mehr als 260 Menschen in Monsun-Unwettern zu Tode gekommen.
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