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Erste Haftstrafen nach "Costa-Concordia"-Unglück

Von Apa/dpa | 20.07.2013 - 14:55

Eineinhalb Jahre nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" sind die ersten Mitverantwortlichen des Unglücks mit 32 Toten verurteilt worden.

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Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.  Bild: SN/APA (dpa)/ENZO RUSSO

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.

Bild: SN/APA (dpa)/ENZO RUSSO

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.  Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.

Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.  Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.

Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.  Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.

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Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.  Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.

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Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.  Bild: SN/EPA

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.

Bild: SN/EPA

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.  Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.

Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.  Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.

Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.  Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.

Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.  Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.

Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.  Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.

Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.  Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.

Bild: SN/AP

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.  Bild: SN/EPA

Haftstrafen zwischen 1,5 und knapp drei Jahren.

Bild: SN/EPA


Gegen einen Reedereivertreter und vier Besatzungsmitglieder wurden am Samstag Haftstrafen zwischen 18 und 34 Monaten verhängt, unter anderem wegen fahrlässiger Tötung. Opfervertreter kritisierten das Urteil des Gerichts in Grosseto als zu milde.

Die "Costa Concordia" war am Abend des 13. Jänner 2012 bei einem riskanten "Grußmanöver" vor der Insel Giglio auf Grund gelaufen und gekentert. 32 Menschen starben, darunter zwölf Deutsche. Das seitlich gekippte 114.500-Tonnen-Schiff ist bis heute nicht geborgen. Im Hauptverfahren gegen Kapitän Francesco Schettino mit 250 Nebenklägern sind mehr als 400 Zeugen geladen.

Mit der höchsten Strafe von zwei Jahren und zehn Monaten wurde am Samstag der Krisenmanager der Reederei Costa Crociere belegt, Roberto Ferrarini. Er war als einziger der fünf Verurteilten nicht auf dem Boot gewesen und reagierte nach Ansicht der Richter nicht schnell und effizient genug auf das Unglück. Schiffshotel-Direktor Manrico Giampedroni soll gemäß Urteil zwei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Ein Steuermann, eine Schiffsoffizierin und der Vize-Kapitän wurden mit Haftstrafen zwischen eineinhalb Jahren und 23 Monaten belegt.

Die Angeklagten hatten zumindest eine Teilschuld an dem Unglück anerkannt, um ihre Strafe zu mildern. Ihr Prozess lief neben dem Hauptverfahren gegen Kapitän Schettino, der dem Gericht ebenfalls einen Deal angeboten hatte. Auch er will sich teilweise schuldig bekennen, wenn das Strafmaß im Gegenzug auf drei Jahre und fünf Monate Haft begrenzt wird. Über seinen zwischenzeitlich abgeschmetterten und am Samstag nochmals erneuerten Antrag ist bisher nicht entschieden.

Massimiliano Gabrielli von der Opfervereinigung "Gerechtigkeit für die Concordia" äußerte sich empört über die am Samstag verhängten Strafen: Diese entsprächen dem üblichen Maß bei Verstößen gegen italienisches Baurecht und seien damit völlig "unterdimensioniert".

 
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