| | |

Welt | Chronik

Piraten erpressten 2011 rund 130 Millionen Euro

Von Sn, Dpa | Aktualisiert vor 91 Tagen

Im letzten Jahr haben die Piraten vor der Küste Somalias 170 Millionen Dollar (130 Millionen Euro) erbeutet. Das teilte der Chef des UN-Büros gegen Drogenhandel und Kriminalität, Juri Fedotow, am Mittwoch in New York mit.

Das durchschnittliche Lösegeld für ein Schiff und seine Mannschaft beträgt fünf Millionen Dollar.  Bild: SN/AP

2010 seien es erst 110 Millionen Dollar gewesen seien.

Das durchschnittliche Lösegeld für ein Schiff und seine Mannschaft betrage fünf Millionen Dollar. Bei einem Tanker seien es allerdings zehn Millionen. Die verstärkte Präsenz von Kriegsschiffen habe die Summen nach oben getrieben: Weil die Handelsschiffe nicht mehr so einfach wie früher gekapert werden könnten, würden die Piraten bei einem erfolgreichen Überfall auch höhere Summen fordern. Ein Teil des Geldes würde wieder im internationalen Finanzkreislauf auftauchen.



 

Mehr zum Thema

0
 

mehr ›

Mehr Welt-Chronik

 

mehr ›

Mehr Welt

 

mehr ›

Mehr Chronik

 
 
 
KOMMENTARE ()
 

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare veröffentlicht.

 
Für diesen Artikel können derzeit keine Kommentare abgegeben werden.