Welt | Nordische Ski-WM 

Skisprung-Mixed-Team holt in Predazzo WM-Silber

Österreich hat am Sonntag bei der nordischen Ski-WM im Val di Fiemme die vierte Medaille geholt. Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern, Jacqueline Seifriedsberger und die erst 15-jährige Chiara Hölzl sprangen im erstmals bei einer WM ausgetragenen Mixed-Bewerb in Predazzo zur Silbermedaille. Gold ging klar an Japan, Bronze nur 1,8 Zähler hinter dem ÖSV-Team an Deutschland.

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Zweite WM-Medaille für Gregor Schlierenzauer. Bild: SN/APA (Gindl)/BARBARA GINDL

Zweite WM-Medaille für Gregor Schlierenzauer.

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Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer Bild: SN/EPA

Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer

Bild: SN/EPA

Gregor Schlierenzauer, Jacqueline Seifriedsberger, Chiara Hölzl und Thomas Morgenstern. Bild: SN/EPA

Gregor Schlierenzauer, Jacqueline Seifriedsberger, Chiara Hölzl und Thomas Morgenstern.

Bild: SN/EPA

Gregor Schlierenzauer, Jacqueline Seifriedsberger, Chiara Hölzl und Thomas Morgenstern. Bild: SN/EPA

Gregor Schlierenzauer, Jacqueline Seifriedsberger, Chiara Hölzl und Thomas Morgenstern.

Bild: SN/EPA

Zweite WM-Medaille für Gregor Schlierenzauer. Bild: SN/EPA

Zweite WM-Medaille für Gregor Schlierenzauer.

Bild: SN/EPA


Hölzl avancierte damit zur jüngsten nordischen WM-Medaillengewinnerin aus Österreich überhaupt avancierte. "Die Freude ist sehr, sehr groß für die ganze Mannschaft, speziell für die Mädels", sagte Herren-Cheftrainer Alex Pointner. Österreich hält damit nach der ersten WM-Woche bei drei Silber-Medaillen und einer Bronze-Medaille.

Österreich war nach den ersten drei Sprüngen auf Rang vier gelegen, erst der erste Sprung von Schlierenzauer auf 99 m brachte das ÖSV-Quartett zur Halbzeit auf Medaillenkurs (Rang drei). Während die Japaner an diesem Tag letztlich zu kompakt waren, entwickelte sich ein spannendes Duell um Silber zwischen Österreich und Deutschland: 0,8 Zähler vor den Deutschen nach dem sechsten Sprung, 1,4 nach dem siebenten und im Finish 1,8.

Nerven aus Stahl bewies die blutjunge Chiara Hölzl, die sich im zweiten Durchgang nicht nur von 92,5 auf 98 Meter steigerte, sondern sich auch von Helfern, die die Anlaufspur mit einem Gerät ausbliesen, nicht beirren ließ. "Ich bin runtergefahren und habe die ersten zwei Bläser mit den Füßen gestreift. Das hat mich ein bisschen geärgert, aber ich habe die Wut positiv umgewandelt. Ich habe zuerst gedacht, ich bin bei Rot weggefahren", schilderte das nur 1,50 m große Nachwuchs-Talent der ÖSV-Damen.

Schlierenzauer, der mit einem 100-m-Sprung schließlich sein zweites Silber bei dieser WM fixierte, freute sich. "Eine Medaille ist immer gewaltig. Wenn man die Ausgangs-Position angeschaut hat: Wir haben mit Daniela Iraschko eine Verletzte nicht einsetzen können, hatten mit Chiara ein extrem junges Mädel dabei. Es ist cool, dass wir auf Silber gesprungen sind", sagte der Tiroler.

 
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