Gesund bleiben

Fasten ohne mich

Von | 07.03.2012 - 12:37

Genießen. Fasten tut gut. Zweifelsfrei. Genießen aber auch. Deshalb finden Sie hier acht gute Gründe, das Fasten sein zu lassen.

Fasten ohne mich

 Bild: SN/LanaK - Fotolia

Verzicht. Schon allein der Klang dieses Wortes lässt erschaudern. Er hallt wider in leeren Magenhöhlen, bahnt sich seinen Weg durch eine speisefreie Speiseröhre nach oben und lässt im Hirn eine Ahnung dessen entstehen, was sich selbst kasteien bedeutet. Schon klar, es gibt gute Gründe zu fasten. Schlag nach in kiloweise vorhandenen Ratgebern - ein paar Kilogramm weniger von denen würden’s übrigens auch tun - oder siehe diverse Taillen in Modemagazinen.
Es gibt also gute Gründe zu fasten. Es gibt aber auch gute Gründe nicht zu fasten. Nur redet über die keiner. Sollte man aber. Acht gute Gründe, nicht zu fasten:

1. Genießen

Erinnern Sie sich an das letzte Mal, als ihre Schneidezähne die buttrig-blättrige, leicht gebräunte Hülle einer Schaumrolle geknackt haben und in flaumiges Weiß eintauchten, um dann Hülle und Fülle genüsslich auf der Zunge verschmelzen zu lassen? Nein? Dann wird es höchste Zeit, dieses Erlebnis zu erneuern.

2. Ersatz-Verzicht
Verzichten kann man doch auch auf Dinge, die leichter fallen. Zum Beispiel auf Menschen, die man nicht ausstehen kann, die einen nur zumüllen, aber selbst nicht zuhören können. Treffen und Termine streichen. Das erleichtert doch auch ungemein, finden Sie nicht?

3. Omas

Omas sind geneigt, einem zu sagen, dass man schlecht ausschaut und, ach, so dünn geworden ist. Und Omas soll man immer zufriedenstellen. Also nichts stehen lassen. Aufessen!

4. Die richtige Passform

Wer viel fastet, braucht irgendwann neue Kleider. Wer nicht fastet, passt in die alten und spart somit Geld.

5. Spaßfaktor

Haben Sie schon einmal in Gesellschaft gefastet? Und? Hat’s Spaß gemacht? Zusammen Kochen und Essen ist jedenfalls ein großes Vergnügen.

6. Die Gedanken sind freiWenn man Hunger hat, denkt man an Essen. Wenn man keinen hat, kann man an etwas anderes denken.

7. Mit sich im Reinen

Von den Menschen, die fast fasten, gibt es so viele. Sie nehmen sich immer nur vor, es zu tun und haben dabei ständig ein schlechtes Gewissen. Da ist es doch viel angenehmer, sich erst gar nichts vorzunehmen und dafür völlig mit sich im Reinen zu sein.

8. Spinatspätzle

Es gäbe noch unzählige Gründe mehr, das Genießen dem Fasten vorzuziehen. Ein paar seien noch genannt: Wuchteln mit Vanillesauce, Lachsnudeln, Spinatspätzle mit Schinkensauce, Schokolade, Käsebrot mit Weintrauben, Mozzarella mit Tomaten und Basilikum, Lasagne, Steak in Senfsauce, Knödel mit Ei.

 
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