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Jederman: Premierenfeier als Abschiedsfest

Von Sn | 22.07.2012 - 09:23

Die Premierenfeier des Jedermann war quasi auch eine Abschiedsfest. Regisseur Christian Stückl zieht sich aus Salzburg zurück. Mit ihm auch Jedermann Nicholas Ofzcarek, Buhlschaft Birgit Minichmayr und "Tod" Ben Becker.

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Ben Becker auf der Premierenfeier in Hochform. Bild: SN/Neumayr

Ben Becker auf der Premierenfeier in Hochform.

Bild: SN/Neumayr

Bieranstich. Bild: SN/Neumayr

Bieranstich.

Bild: SN/Neumayr

 Nicholas Ofzcarek mit Mutter. Bild: SN/Neumayr

Nicholas Ofzcarek mit Mutter.

Bild: SN/Neumayr

 Peter Jordan und Birgit Minichmayr. Bild: SN/Neumayr

Peter Jordan und Birgit Minichmayr.

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 Ben Becker und Christian Stückl. Bild: SN/Neumayr

Ben Becker und Christian Stückl.

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 Renata und Klaus Ofczarek. Bild: SN/Neumayr

Renata und Klaus Ofczarek.

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Sascha Oskar Weis (spielt den Mammon), mit Freundin, der Ballettänzerin Stephanie Riccardi. Bild: SN/Neumayr

Sascha Oskar Weis (spielt den Mammon), mit Freundin, der Ballettänzerin Stephanie Riccardi.

Bild: SN/Neumayr

Ben Becker genießt den Medienrummel. Bild: SN/APA

Ben Becker genießt den Medienrummel.

Bild: SN/APA

 Peter Jordan und Christian Stückl. Bild: SN/Neumayr

Peter Jordan und Christian Stückl.

Bild: SN/Neumayr

 Ofczarek mit Partnerin. Bild: SN/Neumayr

Ofczarek mit Partnerin.

Bild: SN/Neumayr

Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler. Bild: SN/APA

Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.

Bild: SN/APA

„Buhlschaft“ Minichmayr. Bild: SN/APA

„Buhlschaft“ Minichmayr.

Bild: SN/APA

Will nicht mehr weiter machen: Christian Stückl. Bild: SN/APA

Will nicht mehr weiter machen: Christian Stückl.

Bild: SN/APA


"Im Theater ganz was Normales, dass irgendwann die letzte Vorstellung ist, eben auch in Salzburg", so Nicholas Ofczarek, der bei der heurigen Premiere neben seiner Frau Tamara Metelka auch von seinen Eltern Klaus und Roberta Ofczarek ("Er war großartig, aber das ist er ja immer") stürmisch beklatscht wurde.

Jedermanns-Gesell und gleichzeitig "Teufel" Peter Jordan konnte der wegen Schlechtwetter ins Festspielhaus verlegten Premiere durchaus was abgewinnen.

"Hier klingt der Applaus viel lauter und eindringlicher. Das ist mehr Stimmung". Buhlschaft Birgit Minichmayr hingegen war enttäuscht: "Das ist schade, einfach nur schade. Die Dombühne gehört zum Jedermann".

Ansonsten fällt ihr der Abschied nicht so schwer. "Ich bin ganz gut im Loslassen. Außerdem komme ich nächstes Jahr wieder - als Besucherin".

Nicht viel bekam Festspielpräsidentin Helga Rabl Stadler von der Premierenfeier mit. Sie ging, bevor die Hauptdarsteller kurz nach Mitternacht kamen. "Ich muss jetzt ins Bett. Bei mir geht das bis 2. September jetzt so weiter". Und Stückl drückte sich vor dem obligatorischen Anschlagen des Bierfasses: "Das können meine Schauspieler besser". Mit Georg Staber aus dem Jugendensemble setzte er auf den Richtigen. Der haute vier Mal kräftig hin und ohne einen Tropfen zu verspritzen, sprudelte der Gerstensaft. Stückl: "Da können sich die anderen, die in den Vorjahren oft kräftig danebenschlugen noch was abschauen".

Ben Becker - kam mit Partnerin Anne Seidel (sie ebenfalls im Dirndl) und meinte in Anspielung auf das Wetter: "Ich habe heute extra eine lange Lederhose in Auftrag gegeben." Auch er erst ist nächstes Jahr wieder dabei, wenngleich nur als Zuschauer. "Ich liebe Salzburg". Und die Traumrolle nach dem

Jedermann-Tod: "Das ist und bleibt der `Batman`, schon seit Jugendtagen."

 
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