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Prinz von Homburg: Mit feiner Klinge an große Visionen

Von Julia Danielczyk | 29.07.2012 - 13:08

Andrea Breths Inszenierung von Kleists "Prinz von Homburg" im Landestheater wurde am Samstagabend zu Recht bejubelt.

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Peter Simonischek als Kurfürst Friedrich Wilhelm und Pauline Knof als Prinzessin Natalie von Oranien. Bild: SN/dapd

Peter Simonischek als Kurfürst Friedrich Wilhelm und Pauline Knof als Prinzessin Natalie von Oranien.

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Peter Simonischek als Kurfürst Friedrich Wilhelm und August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg. Bild: SN/dapd

Peter Simonischek als Kurfürst Friedrich Wilhelm und August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg.

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Marcus Kiepe als Rittmeister von der Golf und Hans-Michael Rehberg als Obrist Kottwitz. Bild: SN/APA

Marcus Kiepe als Rittmeister von der Golf und Hans-Michael Rehberg als Obrist Kottwitz.

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Pauline Knof als Prinzessin Natalie und August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg. Bild: SN/APA

Pauline Knof als Prinzessin Natalie und August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg.

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August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg und Peter Simonischek als Kurfürst Friedrich Wilhelm. Bild: SN/APA

August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg und Peter Simonischek als Kurfürst Friedrich Wilhelm.

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Roland Koch als Graf Hohenzollern, Peter Simonischek als Kurfürst Friedrich Wilhelm und August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg. Bild: SN/APA

Roland Koch als Graf Hohenzollern, Peter Simonischek als Kurfürst Friedrich Wilhelm und August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg.

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Roland Koch als Graf Hohenzollern und August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg. Bild: SN/APA

Roland Koch als Graf Hohenzollern und August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg.

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Roland Koch als Graf Hohenzollern, Hans-Michael Rehberg als Obrist Kottwitz, Udo Samel als Feldmarschall Dörfling und Peter Simonischek als Kurfürst Friedrich Wilhelm. Bild: SN/APA

Roland Koch als Graf Hohenzollern, Hans-Michael Rehberg als Obrist Kottwitz, Udo Samel als Feldmarschall Dörfling und Peter Simonischek als Kurfürst Friedrich Wilhelm.

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Pauline Knof als Prinzessin Natalie und August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg. Bild: SN/APA

Pauline Knof als Prinzessin Natalie und August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg.

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Roland Koch als Graf Hohenzollern, August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg. Bild: SN/APA

Roland Koch als Graf Hohenzollern, August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg.

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August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg und Marcus Kiepe als Rittmeister von der Gölz. Bild: SN/APA

August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg und Marcus Kiepe als Rittmeister von der Gölz.

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Peter Simonischek als Kurfürst Friedrich Wilhelm. Bild: SN/EPA

Peter Simonischek als Kurfürst Friedrich Wilhelm.

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Pauline Knof als Prinzessin Natalie und August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg. Bild: SN/EPA

Pauline Knof als Prinzessin Natalie und August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg.

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Pauline Knof als Prinzessin Natalie, Andrea Clausen als Kurfürstin und August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg. Bild: SN/APA

Pauline Knof als Prinzessin Natalie, Andrea Clausen als Kurfürstin und August Diehl als Prinz Friedrich Arthur von Homburg.

Bild: SN/APA


Mit einem sensationellen Erfolg startete die erste Schauspiel-Premiere der heurigen Salzburger Festspiele: Andrea Breths hochkarätig besetzte Inszenierung von Heinrich von Kleists "Prinz von Homburg" blickt gnadenlos tief in die Abgründe menschlichen Fühlens und Handelns.

August Diehl begeistert als somnambuler Visionär, der radikal seine Ziele verfolgt und letztendlich bitter daran scheitert. Mit feiner Klinge zerlegt Breth den Konflikt zwischen individuellem Streben und gemeinschaftlichen Interessen mit der entscheidenden Frage nach der jeweils eigenen Verantwortung. Somit ist Breths Homburg keineswegs Gegenspieler des Kurfürsten (Peter Simonischek): Im Gegenteil, er ist "die Pflanze", die dieser aufzog. "Bin ich nicht alles, was ich bin, durch ihn?" fragt Homburg verzweifelt, als er erfahren muss, dass ihn der Kurfürst wegen eigenmächtigen Handelns zum Tode verurteilt.

Todesfurcht und Lebenslust sind vor dem Hintergrund des Schlachtengetümmels omnipräsent.

Martin Zehetgrubers raffinierte, und doch klare, schwarzweiße Bühne schafft den idealen Rahmen für dieses Spiel zwischen den phantastischen Ideen des jungen Homburg und dem kalten Kalkül der Kriegsführer. Lang anhaltender Applaus und viele Bravos gaben der strengen Form recht.



 
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