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Peer Gynt: Wieder schneit es auf der Perner Insel

Von Julia Danielczyk | 31.07.2012 - 12:24

Peer Gynt ist ein Zustand. So sieht ihn zumindest Regisseurin Irina Brook. In ihrer 3½-stündigen, nur teilweise gelungenen Travestie-Show wird die Suche des Titelhelden zu einem Springen und Tanzen von Szene zu Szene.

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Ingvar E. Sigurdsson als Peer Gynt. Bild: SN/APA

Ingvar E. Sigurdsson als Peer Gynt.

Bild: SN/APA

Am Montag war die Premiere des Stücks. Bild: SN/APA

Am Montag war die Premiere des Stücks.

Bild: SN/APA

Peer Gynt von Trollen umgeben. Bild: SN/APA

Peer Gynt von Trollen umgeben.

Bild: SN/APA

Der Grüne Dämon und Peer Gynt. Bild: SN/APA

Der Grüne Dämon und Peer Gynt.

Bild: SN/APA

Das Stück von Henrik Ibsen wird auf der Perner Insel Hallein aufgeführt. Bild: SN/APA

Das Stück von Henrik Ibsen wird auf der Perner Insel Hallein aufgeführt.

Bild: SN/APA

Die Kritikerin der SN bezeichnet es als allzu klischeehaft und plakativ. Bild: SN/APA

Die Kritikerin der SN bezeichnet es als allzu klischeehaft und plakativ.

Bild: SN/APA


Eine Entwicklung gibt es nicht für ihren Peer Gynt, der durch sein Leben rockt, trotz unermesslicher Fantasie an der inneren Leere verzweifelt und beinahe an der Kälte zwischenmenschlicher Begegnungen erfriert.

Dafür muss es wieder einmal schneien in der ehemaligen Industriehalle der Saline Perner-Insel. Die von Noëlle Ginefri karg eingerichtete Bühne wirkt wie eine Versuchsanordnung: Sie spielt mit vorhandenen Treppen und Geländern, inszeniert den gänzlich untheatralischen Raum als Rockbühne, alles vor dem Hintergrund einer Nachbildung von William Blakes "Glad Day". Dieses überdimensionale freskogleiche Bild zeigt einen nackten Mann, den Gekreuzigten, den Erlöser/Erlösten, schwebend und mit flammenden Flügeln. Ihm gleich breitet Titeldarsteller Ingvar E. Sigurdsson seine Arme aus und powert sich durch Ibsens Menschheitsreise. Doch leider präsentiert sich Brooks engagierte Interpretation allzu klischeehaft und plakativ.



 
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