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Salzburger Festspiele: Im Anfang stand "Die Schöpfung"

Von Apa | 20.07.2013 - 15:22

Wie schon im Festspielsommer 2012 wurde die "Ouverture spirituelle" und damit die Salzburger Festspiele am Freitagabend im Großen Festspielhaus mit dem Oratorium "Die Schöpfung" von Haydn eröffnet.

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Prominente Konzertbesucher: Deutschland Präsident Joachim Gauck und sein rot-weiß-roter Amtskollege Heinz Fischer.  Bild: SN/APA/FRANZ NEUMAYR

Prominente Konzertbesucher: Deutschland Präsident Joachim Gauck und sein rot-weiß-roter Amtskollege Heinz Fischer.

Bild: SN/APA/FRANZ NEUMAYR

Festspielintendant Alexander Pereira (r.) mit Lebensgefährtin Daniela de Souza.  Bild: SN/APA/FRANZ NEUMAYR

Festspielintendant Alexander Pereira (r.) mit Lebensgefährtin Daniela de Souza.

Bild: SN/APA/FRANZ NEUMAYR

Schauspieler Günther Maria Halmer mit Ehefrau Claudia.  Bild: SN/APA/FRANZ NEUMAYR

Schauspieler Günther Maria Halmer mit Ehefrau Claudia.

Bild: SN/APA/FRANZ NEUMAYR

Prominente Konzertbesucher: Deutschland Präsident Joachim Gauck und sein rot-weiß-roter Amtskollege Heinz Fischer.  Bild: SN/wildbild

Prominente Konzertbesucher: Deutschland Präsident Joachim Gauck und sein rot-weiß-roter Amtskollege Heinz Fischer.

Bild: SN/wildbild

Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler, Daniela Schadt mit Lebensgefährten Joachim Gauck, Heinz Fischer und Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf (v.l.n.r.). Bild: SN/wildbild

Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler, Daniela Schadt mit Lebensgefährten Joachim Gauck, Heinz Fischer und Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf (v.l.n.r.).

Bild: SN/wildbild

Milchfabrikant Toni Meggle mit Ehefrau Marinna.  Bild: SN/apa

Milchfabrikant Toni Meggle mit Ehefrau Marinna.

Bild: SN/apa

Heinz Schaden mit seiner frisch angetrauten Frau Jianzhen.  Bild: SN/apa

Heinz Schaden mit seiner frisch angetrauten Frau Jianzhen.

Bild: SN/apa

Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber mit Ehefrau Susanne.  Bild: SN/apa

Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber mit Ehefrau Susanne.

Bild: SN/apa

First Ladies unter sich: Margit Fischer (l.) und Daniela Schadt.  Bild: SN/apa

First Ladies unter sich: Margit Fischer (l.) und Daniela Schadt.

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Intendant Alexander Pereira hat dafür den Arnold Schönberg Chor, den Concentus Musicus und Nikolaus Harnoncourt eingeladen. Zusammen mit den Solisten Michael Schade, Florian Boesch und Martina Jankova sorgten die Musiker für einen ausführlich beklatschten Festival-Auftakt.

Harnoncourts Tempi waren langsam, alles schien ausgekostet, ja ausgereizt. An vielen Stellen verschwand der Klang des Oratoriums fast im Piano, um dann im Forte loszubrechen. Wunderbare Farben zwischen heftiger Attacke und hauchzartem Nichts, in dem sich der Schöpfungsakt vom fragilen Spross zum großen, weiten Panorama entfalten konnte. Innige Stimmungen wurden da erzeugt, und das Kaleidoskop des Haydn'schen Kosmos blühte passagenweise aufs Herrlichste.

Passagenweise. Denn Harnoncourt und seine Musiker interpretierten die Schöpfung bis ins kleinste Detail und verzichteten damit auf den sich selbst genügenden, homogenen Fluss dieser musikalischen Schöpfung aus Haydns Londoner Zeit. Ohne zügig voranschreitendes Tempo, ohne musikantische Herzhaftigkeit, kann diese insgesamt starke Wiedergabe auch als "ein wenig kopflastig" bezeichnet werden. Die nahe am Text von Gottfried van Swieten geführte Malerei in Tönen ging auf Kosten des rhythmisch kompakten, mitreißenden Gesamtbildes.

Die drei Solisten haben gute Arbeit geleistet. Allen voran Florian Boesch, dessen klarer und wandlungsfähiger Bariton am Beginn der Festspiele 2013 gleich einmal einen Maßstab gesetzt hat. Martina Jankovas Sopran vibrierte stark, klang stimmtechnisch aber makellos, sauber und kraftvoll. Michaels Schades tenoresque Spitzentöne sind nach wie vor ein Genuss, auch wenn dem Routinier die Kraft in der mittleren und tiefen Lage gestern gefehlt hat. Der Jubel der Bundespräsidenten Joachim Gauck und Heinz Fischer und ihrer gut 2.200 "Untertanen" für alle Beteiligten auf der Bühne klang - allen kleinen Einwände zum Trotz - dankbar und stolz.

(Schluss) lin/lc/dae

 
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KOMMENTARE (1)
 

ich sage immer die Wahrheit

20.07.2013
18:36 Uhr

Das Schild im rechten Hintergrund passt genau für solche Geldgailen Politiker Heinis. Aufgetakelte Gesellschaft.

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