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Salzburger baut teilbare Kite-Boards

Von Angelika Wienerroither | 28.07.2012 - 09:44

Willi Margreiter produziert Kiteboards, die er "Berta" nennt. Sie sind teilbar. Das spart Kosten beim Reisen mit dem Flugzeug.

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Willi Margreiter produziert Kite-Boards für wenig Wind. Bild: SN/privat

Willi Margreiter produziert Kite-Boards für wenig Wind.

Bild: SN/privat

Der Salzburger probiert alle Prototypen selbst aus. Bild: SN/Wienerroither

Der Salzburger probiert alle Prototypen selbst aus.

Bild: SN/Wienerroither

Die Boards, die Berta genannt werden, sind mit einem QR-Code versehen. Mit diesem Code hat man Zugang zu einer Plattform, auf der man Fotos und Videos über das Board hochladen kann. Bild: SN/Wienerroither

Die Boards, die Berta genannt werden, sind mit einem QR-Code versehen. Mit diesem Code hat man Zugang zu einer Plattform, auf der man Fotos und Videos über das Board hochladen kann.

Bild: SN/Wienerroither

Das besondere an dieser Berta ist, dass man sie teilen kann. Dadurch wird beim Fliegen kosten gespart. Bild: SN/Wienerroither

Das besondere an dieser Berta ist, dass man sie teilen kann. Dadurch wird beim Fliegen kosten gespart.

Bild: SN/Wienerroither

Margreiter stellt aber auch noch andere Boards her, die auf den jeweiligen Surfer angepasst sind. Bild: SN/Wienerroither

Margreiter stellt aber auch noch andere Boards her, die auf den jeweiligen Surfer angepasst sind.

Bild: SN/Wienerroither

Das Büro und die Werkstatt befinden sich in Grödig. Bild: SN/Wienerroither

Das Büro und die Werkstatt befinden sich in Grödig.

Bild: SN/Wienerroither




Ein altes Bauernhaus mitten in Grödig ist der Firmensitz von Szene-Solutions. Während draußen die kleinen Fenster mit Holzläden versehen sind, ist drinnen alles sehr modern. "Wir haben die Tischlerei mit einer Werbeagentur kombiniert und dadurch ein Designerbüro geschaffen", sagt Willi Margreiter. Doch alles der Reihe nach.

Alles begann im Jahr 1999 mit der ersten "Berta". Margreiter wollte eine neue Sportart ausprobieren, das Kitesurfen. "Beim Kitesurfen steht man auf einem speziellen Brett, ähnlich dem Surfboard, im Wasser und wird von einem Lenkdrachen gezogen", erklärt der 35-Jährige. Das Problem damals war, dass es die Ausrüstung noch nicht zu kaufen gab.

"Wir haben unser Kiteboard selbst gebaut - und es sah für mich einfach aus wie eine ,dicke Berta‘." Seither sind viele "Bertas" entstanden. "Wir haben sieben verschiedene Typen", sagt Margreiter, der jeden Prototyp natürlich selbst testet. Alle Bretter werden zudem "customized", also dem Kunden angepasst. "Manche wollen das Board in der Farbe ihres Autos."

Auf eine gewisse "Berta" ist Margreiter jedoch besonders stolz: die teilbare. "Damit muss das Brett beim Fliegen nicht mehr ins Sperrgepäck und man erspart sich die Kosten dafür." Nicht nur beim Bau der Bretter stellt Margreiter viele Überlegungen an. Für Herbert Nitsch, einen Apnoetaucher, baute er einen Kamerawagen. "Viele, die etwas Spezielles brauchen, kommen zu uns."

Das Grundprinzip für die Entwicklungen stammt dabei aus der Architektur. "Wir nehmen diese Art zu denken und wenden es auf viele andere Branchen an." So entstanden Schienbeinschützer für Skifahrer, aufblasbare Zelte mit Kitetechnik und Gewehrschäfte für Biathleten - zum Schrecken seiner Oma. "Die Biathleten mussten die Gewehre natürlich testen und legten sich bei uns in den Garten. Die Oma dachte, sie wären vom Militär."

 
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