Salzburg | Wirtschaft

Rainerkaserne: AK-Chef bricht Lanze für Red Bull

|

AK-Präsident Siegfried Pichler fordert das Land auf, Red Bull im Poker um die Kaserne in Elsbethen "nicht zu behindern". Es gehe um "wertvolle Arbeitsplätze". Die Wirtschaftskammer bleibt neutral.

1 von
Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.  Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.

Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.  Bild: SN/bundesheer/riedlsperger

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.

Bild: SN/bundesheer/riedlsperger

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.  Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.

Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.  Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.

Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.  Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.

Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.  Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.

Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.  Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.

Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.  Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.

Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.  Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.

Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.  Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.

Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.  Bild: SN/robert ratzer

Das Tauziehen um den Kauf der Rainerkaserne in Elsbethen geht weiter.

Bild: SN/robert ratzer

Wer darf die Rainerkaserne kaufen? Bild: SN/robert ratzer

Wer darf die Rainerkaserne kaufen?

Bild: SN/robert ratzer


"Besser Arbeitsplätze sichern als Luxuswohnungen bauen." Mit diesen Worten bezieht AK-Präsident Siegfried Pichler im Tauziehen um die Rainerkaserne in Elsbethen eindeutig Stellung - für die Pläne von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz und damit gegen jene des Immobilieninvestors Franz Fürst.

Pichler: "Behindert Red Bull nicht. Dieser Konzern sichert in der Region als einer der größten privaten Arbeitgeber rund 1800 Arbeitsplätze." Wohnungen seien in Salzburg, dem Land der Wohnungsnot, dringend notwendig - aber eben solche, die sich die Menschen auch leisten könnten. Sozialer Wohnbau sei wegen des hohen Preises auf dem Areal der Rainerkaserne nicht möglich.

Pichler fordert das Land auf, ein "klares Bekenntnis zum Arbeitgeber Red Bull abzulegen und das Mateschitz-Projekt nicht zu verhindern. Es sichert wertvolle Arbeitsplätze". Er rät der Gemeinde Elsbethen, umliegenden Grund und Boden - der ausreichend vorhanden und günstiger als das Kasernenareal sei - für den sozialen Wohnungsbau bereitzustellen.

Manfred Pammer, stellvertretender WKS-Direktor: "Die Grundverkehrsbehörde prüft. Ich gehe davon aus, dass dabei die richtige Entscheidung herauskommen wird. Wir machen keine Zurufe von außen."

In dasselbe Horn stößt NAbg. Peter Haubner, Generalsekretär des Wirtschaftsbunds in Wien: "Wir müssen die Entscheidung der Grundverkehrskommission abwarten - und ich hoffe, dass die Entscheidung rasch fällt." Unbestritten sei, dass Red Bull ein ganz wichtiger Arbeitgeber sei, den man unbedingt in Salzburg halten müsse. Dazu gehöre auch ein Standort für die Weiterentwicklung des Konzerns.

Dieser Artikel ist aus der gedruckten Ausgabe der "Salzburger Nachrichten".
Wollen Sie die "Salzburger Nachrichten" kostenlos testen?
 
Teilen
Facebook Twittern Google+ Versenden Drucken
7
 
ANZEIGEN
schließen (x)

 

 

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzuschicken oder hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse.

Benutzername
Passwort
 

Passwort vergessen ›      Jetzt registrieren ›
 
 
KOMMENTARE (7)
 

Ilse Ute Augustin

19.07.2013
13:16 Uhr

Der Salzburger AK Präsident hat zweifellos den Durchblick und die Kompetenz, hier seine Stellungnahme pro RED BULL abzugeben. Die Firma RED BULL ist ein Garant für Qualitäts-Langzeitarbeitsplätze, die uns in Österreich leider immer mehr abhanden kommen. Darum ist es Herrn Mateschitz hoch anzurechnen, dass er die Konzernzentrale hier im Salzburger Land angesiedelt hat und auch bleiben will. Unser hohes Wirtschaftsniveau können wir auf Dauer nur mit Qualitätsarbeitsplätzen aufrechterhalten.

Kommentar melden!

 

Ilse Ute Augustin

19.07.2013
13:18 Uhr

Denn vorgen. Arbeitsplätze garantieren auch eine entspr. hohe Steuerleistung für die Gemeinde Elsbethen, wie auch für Salzburg. Diese Fakten sollten doch für die neue Salzburger Landesregierung im Entscheidungsprozess in Sachen Umwidmungen für die Nachhaltigkeit des Wirtschafts-Standortes Salzburg ein dringliches Anliegen sein. Denn einen weiteren Weltkonzern für eine Ansiedlung in Salzburg zu finden, ist in Zeiten der Globalisierung schier aussichtslos.

Kommentar melden!

 

Siegi Höll

19.07.2013
13:15 Uhr

Achja man bleibt neutral??Hört sich ganz anders an und schmeisst den Dosen doch am besten gleich alles nach...Wahnsinn die Kak anbiederei...Gesetze gelten für ALLE!

Kommentar melden!

 

Qualtinger

19.07.2013
13:15 Uhr

Jaja! Neid muss hart erarbeitet werden! Nur Mitleid wird verschenkt!

Kommentar melden!

 

ich sage immer die Wahrheit

18.07.2013
13:46 Uhr

Warum verkauft ihr nicht gleich ganz Österreich an red Bull oder an die Asiaten. Vielleich auch noch die gesamten Wasserrechte.Die Menschen sind auch noch zu Verkaufen. Es ist doch immer wieder Verwunderlich wie sich die Menschen mit Versprechungen und Geld Manipulieren und Kaufen lassen.

Kommentar melden!

 

Mark Vogl

18.07.2013
13:44 Uhr

...die großen Konzerne schauen, wo es ihnen am besten geht... Nachhaltiger sind Wohnungen und auch besser für das Land, denn: viele kleine Arbeitgeber sind besser als ein großer ...

Kommentar melden!

 

Erik Hümer

18.07.2013
11:17 Uhr

Hier kann man dem AK Chef nur zustimmen. Es wäre für das Bundesland Salzburg sicher fatal, mit einem engstirnigen Konzept, den Red Bull Konzern aus Salzburg zu vertreiben. hier muss die neue Landesregierung schon ein klares Zeichen setzen und sich nicht mit populistischen Argumenten, a la Immobilien-Fürst und seinem Klientel unter Druck setzen zu lassen. Im Notfall muss auch der Herr LH. Haslauer ein Machtwort sprechen und Führungsstärke beweisen.

Kommentar melden!