Salzburg | Wintersport

Prommeggers WM-Tagebuch: Kälterekord im Training

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Das Salzburger Snowboard-Ass Andreas Prommegger berichtet für die "Salzburger Nachrichten" aus Kanada über seine Erlebnisse bei der Snowboard-WM. Diesmal: Training bei minus 31 Grad.

Prommeggers WM-Tagebuch: Kälterekord im Training

Andi Prommeggers Blick auf die Trainingsstrecke. Bild: SN/Prommegger

Die Vorbereitung auf die Snowboard-Weltmeisterschaft in Stoneham ist mit dem Rennhangtraining nun beendet. Was ich bis jetzt noch nicht kann, werde ich bis zum Rennen am Freitag auch nicht mehr erlernen ...

Das zweite und abschließende Riesentorlauftraining fand einmal mehr bei extrem kalten, aber sehr guten Bedingungen statt. Die Zehen waren gefroren, der Drei-Tages-Bart schneeweiß, die Brille von innen beschlagen und eingeeist. Aber die Schneebedingungen waren annähernd perfekt, sodass einem hoffentlich erfolgreichen Rennwochenende nichts mehr im Wege stehen sollte.

Obwohl mir der eine oder andere Trainingslauf nicht perfekt gelungen ist, stimmen mich meine Trainingsleistungen insgesamt sehr positiv. Den letzten Tag vor meinem ersten WM-Auftritt habe ich auch dafür genutzt, um zu relaxen, Kräfte zu sammeln und ein wenig Spazieren zu gehen - auch wenn das aufgrund der Temperaturen von minus 31 Grad (das ist ein neuer Kälterekord!) kaum erträglich war. Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen in der Altstadt von Quebec konnte ich nochmals richtig abschalten, ehe ich meine vollste Konzentration den WM-Bewerben widme. Ich bin bereit!

Am Freitag steht der Parallel-Riesentorlauf auf dem Programm (19 Uhr MEZ). Drückt mir die Daumen!

Liebe Grüße aus Stoneham, Andi.

 
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