Salzburg | SV Austria Salzburg

Bitteres Ende der violetten Party

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<Krot>Westliga.</Krot> Das 1:1 in Anif hinterließ Spuren bei Austria Salzburg.

Bitteres Ende der violetten Party

Austria-Verteidiger Raphael Reifeltshammer erlitt in Anif ein tiefes Cut über dem Auge. Bild: SN/Schernthanner



War das das Ende des violetten Herbstwunders? Betretene Blicke, ein Rettungswagen auf dem Spielfeld und niedergeschlagene Kicker prägten die Szenerie nach dem Schlusspfiff der Westligapartie Anif gegen Austria Salzburg. In der turbulenten Schlussphase schien sich einfach alles gegen die Hofer-Elf verschworen zu haben:
86. Minute: Philip Scherz gleicht mit der einzigen Anifer Chance in der zweiten Halbzeit zum 1:1 aus.
89. Minute: Nach einem Foul im Mittelfeld sieht Matthias Öttl Gelb-Rot.
94. Minute: In der letzten Aktion des Spiels prallen Anif-Joker Matthias Finder und Austria-Verteidiger Raphael Reifeltshammer zusammen. Beide erleiden Platzwunden, das tiefe Cut von Reifeltshammer muss im LKH genäht werden.

Ein sichtlich betroffener Austria-Trainer Thomas Hofer sagte: "Das ist ganz bitter. Wir waren zu passiv und haben daher das 1:0 nicht über die Zeit gebracht."

Indes war Torjäger Marko Vujic außer sich vor Ärger. Nach einer harten Attacke an ihm im Strafraum gab es nicht Elfmeter, sondern eine Gelbe "Schwalben"-Karte für ihn (54.). Auffälligster Offensivmann war der eingewechselte Karim Onisiwo, der nach einem Solo mit Unterstützung eines Verteidigers das 1:0 erzielte.

Dass die Austria nun vom Erfolgsweg abkommen könnte, glaubt Thomas Hofer nicht: "Wir haben einen guten Kader, da müssen jetzt die Ersatzleute einspringen." Der nächste Gegner könnte für den Tabellenführer unangenehmer nicht sein: Neumarkt schwimmt nach dem 4:2 über Dornbirn auf der Euphoriewelle. Die Vorarlberger hatten immerhin unter der Woche Austria Wien im ÖFB-Cup an den Rand einer Niederlage gebracht. Neumarkt-Trainer Hans Hajek tritt aber auf die Bremse: "So schön der Sieg gegen Dornbirn war, Austria ist ein anderes Kaliber."

 
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