Salzburg | Sport    Fotostrecke verfügbar

Salzburg blamiert sich mit 0:1 in Düdelingen

Von Apa | 18.07.2012 - 06:10

Peinlicher Auftakt in der Champions-League-Quali für Red Bull Salzburg: Österreichs Meister musste sich am Dienstag im Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde beim Luxemburger Meister F91 Düdelingen mit 0:1 geschlagen geben.

1 von
Peinlicher Fehlstart für Red Bull Salzburg in die CL-Qualifikation gegen Düdelingen. Bild: SN/apa

Peinlicher Fehlstart für Red Bull Salzburg in die CL-Qualifikation gegen Düdelingen.

Bild: SN/apa

Thierry Steinmetz gegen Christoph Leitgeb. Bild: SN/GEPA

Thierry Steinmetz gegen Christoph Leitgeb.

Bild: SN/GEPA

Christian Schwegler und Torschütze Aurelien Joachim. Bild: SN/GEPA

Christian Schwegler und Torschütze Aurelien Joachim.

Bild: SN/GEPA

Red Bulls Martin Hinteregger am Boden. Bild: SN/APA

Red Bulls Martin Hinteregger am Boden.

Bild: SN/APA

Ben Payal gegen David Mendes da Silva. Bild: SN/GEPA

Ben Payal gegen David Mendes da Silva.

Bild: SN/GEPA

Ben Payal und Cristiano. Bild: SN/APA

Ben Payal und Cristiano.

Bild: SN/APA

Thierry Steinmetz gegen Martin Hinteregger. Bild: SN/GEPA

Thierry Steinmetz gegen Martin Hinteregger.

Bild: SN/GEPA

Dusan Svento zog sich eine schwere Verletzung zu. Bild: SN/gepa

Dusan Svento zog sich eine schwere Verletzung zu.

Bild: SN/gepa

Bediente Bullen. Bild: SN/APA

Bediente Bullen.

Bild: SN/APA

Bullen-Trainer Roger Schmidt (r.) und Sportdirektor Ralf Rangnick. Bild: SN/APA

Bullen-Trainer Roger Schmidt (r.) und Sportdirektor Ralf Rangnick.

Bild: SN/APA


Aurelien Joachim sorgte mit seinem Tor in der 75. Minute für die Sensation. Das Rückspiel steigt am kommenden Dienstag (18.00 Uhr) in Salzburg.

Salzburg hat in der Red Bull-Ära bisher viermal erfolglos Anlauf auf die Gruppenphase der Champions League genommen, die erstmalige Teilnahme an der Königsklasse ist daher das große Ziel dieses Sommers. In dieser Form wird der Traum von der Champions League allerdings ein Traum bleiben. Denn der Auftakt wurde zu einem peinlichen Auftritt. Sportdirektor Ralf Rangnick, der am Matchtag mit dem Auto angereist war, und Trainer Roger Schmidt sahen einen schwachen Auftritt ihrer Mannschaft, die sich kaum nennenswerte Chance herausspielte und sich in Lethargie ergab.

Spielerisch klappte wenig im Spiel der Roten Bullen gegen den sehr aggressiv spielenden Außenseiter, der auch technisch einiges zu bieten hatte. Zudem begann für die Salzburger das Spiel mit einer Schrecksekunde, als Dusan Svento nach einem Zweikampf mit Steinmetz schmerzverzerrt liegen blieb und ausgetauscht werden musste.

Salzburg übernahm dennoch zunächst das Kommando, war aber meist nur durch Freistöße gefährlich. Der Luxemburger Serienmeister verlegte sich auf Konter, wurde in der 20. Minute erstmals gefährlich und reklamierte in der 29. Minute nach einer ungestümen Attacke von Torhüter Alexander Walke und Verteidiger Ibrahim Sekagya vergeblich Elfmeter. Hektik schlich sich danach ins Spiel der Salzburger ein, Düdelingen hatte plötzlich mehr vom Spiel. Der beste Spielzug von Österreichs Meister endete unmittelbar vor dem Pausenpfiff mit einem abgeblockten Schuss.

Wer sich nach der Pause mehr Power im Spiel der Bullen erwartet hatte, wurde allerdings enttäuscht. Die Salzburger zeigten ganz wenige gute Aktionen, ein Spieler, der seine Kollegen gepusht hätte, war nicht auszumachen. So musste sich die Schmidt-Elf sogar noch geschlagen geben, und das gar nicht unverdient. Der gerade erst eingewechselte Rasmus Lindgren verlor in seiner ersten Aktion unnötig den Ball, Joachim zog ab und traf mit einem Weitschuss zum Sieg für die Luxemburger. Im Rückspiel benötigen die Salzburger nun eine große Leistungssteigerung, sonst droht schon drei Tage nach dem Bundesliga-Start und noch im Juli das frühe Europacup-Aus.

Die Salzburger Verantwortlichen waren ob der Darbietung konsterniert. Trainer Roger Schmidt sah ein Gesicht seiner Mannschaft, das "kannte ich bisher noch nicht, das ist auch nicht zu akzeptieren. Es gibt nichts zu beschönigen. Wir haben schlecht ins Spiel gefunden und es wurde immer noch schlechter."

 
Teilen
Facebook Twittern Google+ Versenden Drucken
2

Werbung

Dieser Artikel kann nicht kommentiert werden
 
KOMMENTARE (2)
 

Kathrin Schuler

18.07.2012
11:14 Uhr

Nicht nur in Österreich. Auch in Deutschland wird Salzburg mit dieser Brause als Lachnummer betrachtet.

Kommentar melden!

 

Herbert Baldinger

18.07.2012
08:42 Uhr

Red Null Salzburg - die größte Lachnummer des österreichischen Fußballs. Wie reagieren, wie immer - Trainerstab austauschen, 17 neue Spieler hauptsächlich 5. ausländische Liga und 15 andere entlassen - Ergebnis siehe oben. Frank Strohsack und die Austria habens glänzend vorgemacht

Kommentar melden!