Salzburg | FC Red Bull Salzburg

Maierhofer übt Kritik an Red-Bull-Betreuerstab

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Stefan Maierhofer hat nach seinem Abgang von Red Bull Salzburg Kritik an den Sport-Verantwortlichen des Fußball-Doublegewinners geäußert.

Maierhofer übt Kritik an Red-Bull-Betreuerstab

Stefan Maierhofer. Bild: SN/APA

"Das letzte halbe Jahr war unterste Schublade, was das Menschliche betrifft", sagte der Ex-Teamspieler der Internet-Plattform www.laola1.at, betonte aber auch, dass seine Aussagen gegen "diese drei Personen, die den Betreuerstab bilden", gerichtet seien, nicht gegen den Verein oder Red Bull.

Maierhofer fühlte sich seit der Amtsübernahme von Trainer Roger Schmidt im Sommer in Salzburg nicht mehr respektiert. Besonders ärgerte sich der Stürmer darüber, dass ihm Red Bull fünf Tage vor Ende der Sommertransferzeit nahegelegt hatte, sich einen neuen Verein zu suchen.

Nachdem sich im August kein Wechsel mehr ergeben hatte, verbrachte der 30-Jährige die meiste Zeit auf der Ersatzbank, ehe er sich am Montag mit den Mozartstädtern auf eine Vertragsauflösung verständigte. "Ich glaube, jetzt sitzt der Roger (Schmidt, Anm.) in seinem Kammerl und freut sich, dass ich endlich weg bin. Jetzt können sie vielleicht noch einen neuen Stürmer verpflichten", erklärte Maierhofer und beschwerte sich auch über Sportdirektor Ralf Rangnick. "Er hat mich noch nicht einmal angerufen und sich persönlich verabschiedet."

Der 2,02-Meter-Angreifer wird derzeit mit dem deutschen Zweitligisten 1. FC Köln in Verbindung gebracht. Maierhofer bestätigte zwar diesbezügliche Gespräche, eine Einigung stehe aber noch aus.

Red Bull Salzburg verwundert und überrascht

Red Bull Salzburg hat am Dienstagabend in einer offiziellen Stellungnahme auf das Maierhofer-Interview reagiert. "Wir sind verwundert und überrascht über die unkorrekten Aussagen von Stefan Maierhofer, vor allem aufgrund der guten Gespräche, die mit ihm geführt wurden. Am Montag erfolgte nun eine einvernehmliche Lösung, bei der wir dem Spieler sehr entgegengekommen sind. Voraussetzung dafür waren selbstverständlich persönliche Gespräche mit den Entscheidungsträgern. Wir wünschen Stefan Maierhofer dennoch alles Gute und viel Erfolg für seine sportliche und persönliche Zukunft", hieß es in der Aussendung.

 
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