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Salzburg | Sport

Zitterpartie gewonnen, Welser verloren

Von (sn). | Aktualisiert vor 102 Tagen

Es begann vor ausverkauftem Haus ganz nach dem Geschmack der 3500 in der Eisarena: Die Red Bulls wirbelten mit einem Angriffsfurioso den vorjährigen Finalgegner KAC durcheinander, bejubelten nach 106 Sekunden das 1:0 von Abid und gingen nach 17 Minuten durch Aubin scheinbar komfortabel in Führung.

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Marty Turkco.  Bild: SN/GEPA pictures

Kevin Puschnik und Dieter Kalt.  Bild: SN/GEPA pictures

Daniel Bois.  Bild: SN/GEPA pictures

Dieter Kalt und Daniel Welser.  Bild: SN/GEPA pictures

Jubel bei Red Bull Salzburg.  Bild: SN/GEPA pictures

Paul Schellander und Ramzi Abid.  Bild: SN/GEPA pictures

Andy Chiodo und Ramzi Abid.  Bild: SN/GEPA pictures


Dass am Ende ein mühsamer 2:1 (2:0, 0:1, 0:0)-Erfolg herausschaute, war vor allem Stargoalie Marty Turco zu verdanken, der seine Mannschaft im Spiel hielt. Denn Trattnig & Co. hatten ab dem 1:2 in Überzahl durch Hundertpfunds verdeckten Schuss ins Kreuzeck (28.) völlig den Spielfluss und das Selbstvertrauen verloren. Der Gegentreffer war bereits der 14. "Shorthander", den die Bullen in dieser Saison hinnehmen mussten.
Viel Freude über zwei Punkte und den vierten Saisonsieg im sechsten Duell mit dem Erzrivalen wird in der Kabine der Salzburger nicht aufgekommen sein, denn Daniel Welser schied nach einem Kniecheck seines Bald-Schwagers (!) David Schuller verletzt aus. Wenigstens in dieser Situation entschieden die Heads Fussi und Veit sofort korrekt auf Spieldauerstrafe, doch auch in diesem Powerplay stolperten die Bullen wie nach der Spieldauerstrafe gegen Herburger für den Crosscheck gegen Schiechl (26.) nur plan- und ideenlos herum.
Fazit: Der KAC spielte für den angezählten Trainer Viveiros - ob er gerettet wurde, ist offen. Und beide Teams sind von einer Play-off-Form noch weit entfernt.



 

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