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Eishockey: Red Bull holt mit B-Team 6:3-Sieg

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Eines kann man dem Salzburger Eishockey-Headcoach Pierre Pagé nicht vorwerfen: Dass er berechenbar sei. Sonntagabend überraschte er Freund und Feind mit seiner Aufstellung gegen Laibach - und holte doch den Sieg.

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Die Cracks von Red Bull Salzburgs konnten nach dem 6:3-Heimsieg gegen Laibach wieder jubeln. Bild: SN/GEPA

Die Cracks von Red Bull Salzburgs konnten nach dem 6:3-Heimsieg gegen Laibach wieder jubeln.

Bild: SN/GEPA

Trainer Pierre Page überraschte damit mit einer ungewöhnlichen Aufstellung. Bild: SN/GEPA

Trainer Pierre Page überraschte damit mit einer ungewöhnlichen Aufstellung.

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Page verzichtete auf elf Routiniers und vertraute erstmals auf Stephan Fellinger (l. im Bild mit Patrick Obrist). Bild: SN/GEPA

Page verzichtete auf elf Routiniers und vertraute erstmals auf Stephan Fellinger (l. im Bild mit Patrick Obrist).

Bild: SN/GEPA

Apropos Patrick Obrist: Der junge Vorarlberger traf für die Mozartstädter gleich im Doppelpack. Bild: SN/GEPA

Apropos Patrick Obrist: Der junge Vorarlberger traf für die Mozartstädter gleich im Doppelpack.

Bild: SN/GEPA

Apropos Patrick Obrist: Der junge Vorarlberger traf für die Mozartstädter gleich im Doppelpack. Bild: SN/GEPA

Apropos Patrick Obrist: Der junge Vorarlberger traf für die Mozartstädter gleich im Doppelpack.

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Ganze sechs Treffer konnten die Red Bulls an diesem Abend bejubeln. Bild: SN/GEPA

Ganze sechs Treffer konnten die Red Bulls an diesem Abend bejubeln.

Bild: SN/GEPA

Drei Mal netzten auch die Gäste aus Laibach ein. Bild: SN/GEPA

Drei Mal netzten auch die Gäste aus Laibach ein.

Bild: SN/GEPA

Laibach-Coach Bojan Zajc war dennoch nicht wirklich zufrieden. Bild: SN/GEPA

Laibach-Coach Bojan Zajc war dennoch nicht wirklich zufrieden.

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Heimsieg mit einer B-Elf: Red Bull Salzburg besiegt Laibach klar mit 6:3. Bild: SN/GEPA

Heimsieg mit einer B-Elf: Red Bull Salzburg besiegt Laibach klar mit 6:3.

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Pagé verzichtet nicht nur auf die drei Verletzten Matthias Trattnig, Manuel Latusa und Johannes Bischofberger, er verzichtete auch auf sieben Routiniers (Ryan Duncan, Steve Regier, Justin Keller, Justin di Benedetto, Ross Lupaschuk, Andreas Kristler und Rob Davison) und schickte ein besseres B-Team mit den Debütanten Stephan Fellinger (18) und Sawyer Hannay (20) auf das Eis. Das führte zwar Salzburg nicht ganz aus der Krise, aber es gewann gegen Olimpija Laibach nach einem furiosen Schlussdrittel 6:3 (1:1, 0:2, 5:0) und lief danach zwei Ehrenrunden. Man muss sagen: Es war das mit Abstand vergnüglichste Drittel in dieser Saison für die zuletzt schon leidgeprüften Fans.

Doch Pagé wollte nichts von B-Team hören: "Es geht nicht um die Rückennummer und den Namen, der hinten auf dem Trikot steht. Es geht um den Einsatz und Mentalität. Wir brauchen Führungsspieler." Natürlich hat er den einen oder anderen Spieler für die European Trophy am Dienstag (letztes Heimspiel gegen Kometa Brünn) geschont, doch er wollte auch einen Weckruf tätigen. Der scheint gelungen. "Wir haben zwar wieder viele Fehler in der Abwehr gemacht, aber es war ein Teamgeist und Leben vorhanden."

Das traf vor allem auf zwei Jung-Nationalspieler zu, die bisher vieles schuldig geblieben sind: Konstantin Komarek und Patrick Obrist. Deren Glanzstück kam in Minute 50: Komarek schickte Obrist mit einem langen Pass auf die Reise, der traf zum 4:3. Es war sein erstes Meisterschaftstor in Österreich, zuvor spielte er ja bei Zug (Sz). "Einfach nur geil", fand der Vorarlberger, der fünf Minuten darauf noch das 5:3 markiert hat - und weil es ein Abend der Premieren war, schoss auch Nick Ross (57.) sein Premierentor.

 
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