Fünfter Heimsieg in Folge für Red Bull
Von Michael Smejkal | 24.12.2012 - 08:30
Ein überaus turbulentes Jahr 2012 könnte für Red Bull Salzburg doch noch glücklich enden: Mit einem hoch verdienten 4:2 (3:0, 0:1, 1:1) gegen den KAC versöhnte Salzburg die Fans ein Stückchen mehr und verkürzte den Rückstand in der Tabelle der Eishockey-Bundesliga auf den für die obere Play-off-Gruppe wichtigen sechsten Platz auf nur noch vier Punkte.
Auf den Tag genau vor einem Monat war Red Salzburg am Tiefpunkt angelangt: Die 2:6-Heimpleite gegen Zagreb quittierten die Fans mit Pfeifkonzert und Protesten, am gestrigen Sonntag lief die Mannschaft eine bejubelte Ehrenrunde. Was zwischen den Spielen lag? Fünf Heimsiege in Folge und "ein tiefes Loch, aus dem wir uns gemeinsam befreit haben", wie Headcoach Pierre Pagé gemeint hat. Doch das Wichtigste: "Die Chemie stimmt jetzt bei uns. Vorher hatten wir gute Spieler, jetzt haben wir ein Team, das ist ein großer Unterschied."
Der ist in der Tat gewaltig. In den ersten 20 Minuten brannte Salzburg ein echtes Eishockey-Feuerwerk ab, hatte in Bernd Brückler einen starken Rückhalt, in Rob Schremp einen Hans-Dampf in allen Gassen und vor dem Tor den nötigen Punch: Justin DiBenedetto (7.), Manuel Latusa (12.) und Andreas Kristler (17.) sorgten mit drei jeweils schön herausgespielten Toren schon für die Vorentscheidung.
Im Mitteldrittel behielt Salzburg die Kontrolle und Ryan Duncans Backhand-Schlenzer zu Beginn des Schlussdrittels (41.) entschied das Spiel, in dem die Referees einen bösen Bandencheck von Mike Siklenka an Konstantin Komarek (14.) mit lächerlichen Zwei-Minuten geahndet haben.
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