EC Red Bull - die Geschichte

Von | 12.12.2012 - 10:52

Von holprigen Anfängen, über den steilen Aufstieg bis hin zum etablierten Club.

EC Red Bull - die Geschichte

2000/01 holte der EC Red Bull den Meistertitel in der Oberliga. Unterstützt wurde das Team dabei von starken Spielern wie dem Kanadier Sheldon Moser oder Brian McCarthy aus den USA. Man bot dem Team den Aufstieg in die Bundesliga an, der Club lehnte jedoch ab. Der Aufstieg in die höchste Eishockeyliga Österreichs folgte 2004/05 nachdem Red Bull die Finalserie gegen Dornbirn für sich entscheiden konnte.

Die Anfänge in der Bundesliga waren nicht von Erfolg gekrönt. Man belegte nur den siebten und somit letzten Rang der Liga. Das Blatt wendete sich jedoch bereits im Jahr darauf. Red Bull wurde als Favorit gehandelt und ging als Sieger aus dem Grunddurchgang hervor. Die Finalserie verloren die Eishockey Bullen jedoch gegen den Villacher SV. Nach dem letzten Platz im ersten Bundesligajahr und der Niederlage in der Finalserie im zweiten Jahr konnte sich der EC Red Bull in seinem dritten Spieljahr in der Erste Bank Eishockey Liga endlich den Meistertitel sichern. Die Red Bulls spielten eine großartige Saison, sie verloren von 28 Heimspielen bloß eines, gewannen drei Mal en suite gegen die Vienna Capitals und im Finale musste man nur ein Spiel gegen Villach abgeben. Der Meistertitel war eine Premiere in der Salzburger Eishockeygeschichte. Bullen Coach Hardy Nilsson beendete nach diesem Triumph seine aktive Trainer Karriere. Es war sein insgesamt zehnter Titel in seiner Trainerlaufbahn.

Red Bull startete mit Neotrainer Pierre Pagé in die Siason 2007/08. Der Kanadier führte eine neue Methode zur Nachwuchsförderung ein - das "International Icehockey Development Model" kurz IIDM. Junge Spieler wurden so vermehrt in Bundesligabewerben eingesetzt. Die Salzburger konnten nach einem durchwachsenen Grunddurchgang in den darauffolgenden Runden punkten und gewannen im Finale gegen Olimpija Laibach. Damit kürten sie sich erneut zum Österreichischen und zum EBEL Meister. In der darauffolgenden Saison verpasste man den dritten Titel nur knapp, als die Bullen im letzten Spiel vom KAC entzaubert wurden.

Der EC Red Bull Salzburg war das jüngste Team der Bundesliga. Dies war auch der IIDM Methode von Pierre Pagé geschuldet. Er sorgte für eine gute Mischung aus jungen Talenten aus dem In- und Ausland und stabilen Leistungsträgern.

2009/10 holten die Bullen ihren dritten Meistertitel und gewannen als erstes Österreichisches Team den IIHF Continental Cup in Grenoble. Zuvor hatte nur der VEU Feldkirch 1998 einen europäischen Clubbewerb für sich entscheiden können.

In der Saison 2010/11 lieferte sich Red Bull zuerst mit den Vienna Capitals und danach mit dem Klagenfurter KAC einen spannenden Kamp um den Titel, den die Bullen schlussendlich im letzten Spiel für sich entscheiden konnten und so ihren vierten Meistertitel holten.

Im darauf folgenden Jahr war der salzburger Club eher im Mittelfeld der Liga zu finden. Red Bull war dritter nach dem Grunddurchgang, vierter in der Playoff-Platzierung und schied im Viertelfinale gegen den KAC mit 2:4 aus.

 
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