Salzburg | Politik

Rücktrittsforderung: Stronach-Chef Mayr wehrt sich

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Anonym versandte Mails an mehrere Medien mit Kritik an Parteichef und Landesrat Hans Mayr sorgen derzeit im Salzburger Team Stronach für Aufregung. "Eine absolute Ente", reagierte Mayr am Samstag.

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Ein offener Brief gegen Hans Mayr sorgt für Aufregung im Team Stronach.  Bild: SN/Andreas Kolarik

Ein offener Brief gegen Hans Mayr sorgt für Aufregung im Team Stronach.

Bild: SN/Andreas Kolarik

Hans Mayr weist alle Vorwürfe zurück.  Bild: SN/stronach

Hans Mayr weist alle Vorwürfe zurück.

Bild: SN/stronach

Mayr: „Unzufriedene wird es immer geben.“ Bild: SN/robert ratzer

Mayr: „Unzufriedene wird es immer geben.“

Bild: SN/robert ratzer

Erich Tadler spricht von einem „Zwergerlaufstand.“ Bild: SN/APA (Hochmuth/Archiv)/GEORG HOCHMUTH

Erich Tadler spricht von einem „Zwergerlaufstand.“

Bild: SN/APA (Hochmuth/Archiv)/GEORG HOCHMUTH


Die Partei stehe hinter ihm, einzelne Unzufriedene werde man aber immer finden. Er sei ein Basisdemokrat, wies Mayr die Vorwürfe zurück. Ein Rücktritt kommt für ihn nicht infrage. Derzeit würden die Strukturen der Partei in den Bezirken aufgebaut. Es gebe zehn bis 20 Neueintritte pro Woche. Bis November wolle das Team Stronach Salzburg rund 350 Mitglieder erreichen, nannte Mayr als Ziel. Er stellte aber auch klar, dass Personalentscheidungen für das Regierungsbüro nicht basisdemokratisch getroffen werden könnten. In dem Schreiben war unter anderem kritisiert worden, dass Mayr Personal nach eigenem Gutdünken anstelle und dazu keine Beschlüsse einhole.

Tadler: "Arbeiten konstruktiv zusammen"

Erich Tadler, Spitzenkandidat des Team Stronach für die bevorstehende Nationalratswahl, betonte, dass in der Partei konstruktiv zusammengearbeitet werde. Er sprach von einem "Zwergerlaufstand hinter dem siebenten Berg". Die Absender des Schreibens hatten Tadler oder die Landtagsabgeordnete Gabriele Fürhapter als mögliche Kandidaten für den Parteivorsitz vorgeschlagen.

Man dürfe Kritik äußern, sollte das aber intern und nicht extern tun, mahnte der Bezirkssprecher in der Stadt Salzburg, Horst Feichtner. Das Team um Hans Mayr habe bis jetzt sehr gute Arbeit geleistet. Ein Chef müsse das Recht haben, seine Mitarbeiter selbst auszusuchen. Er könne sich mit der Kritik nicht identifizieren, meinte Feichtner.

 
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KOMMENTARE (3)
 

Martin Sbg Stadt

21.07.2013 
13:45 Uhr

Mich wundert hier gar nichts! Nur weil der Haslauer um jeden Preis Landeshauptmann werden wollte hat er dieses Projekt zum scheitern gemacht - absoluter Witz, diese Machtgeilheit in der Politik ist zum kotzen. Schaut euch den Mayr an - Stronach die Partei der Politiker denen es woanders schon nicht gepasst hat! -> da braucht es keinen wundern wenns bald wieder Neuwahlen gibt - lachhaft und für sowas zahlen wir Steuern!

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christian kulitz

20.07.2013 
18:37 Uhr

es ist halt eine koialition der schande ein verlogener heuchler als lh und ein gekaufter politiker gestützt von den grünen

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on-off

20.07.2013 
12:24 Uhr

Von wo und von wem sollen die Politakteure ihren Polit-Nichtberuf lernen? So wie in diesem Artikel beschrieben funktioniert es ja deckungsgleich in der SPÖ und auch in der ÖVP. Alle akzeptieren das ja, denn sonst würde z. B. ein Pröll nicht so lange LH von NÖ sein. Die Einstellung fast aller Politiker zeigt: http://www.youtube.com/watch?v=JKgVhez2o0U Keiner der anderen Fraktionen hat z. B. dieses Rotzbubeneinstellung eines LH offensichtlich gestört. Wo sollen neue Gruppierungen das lernen?

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