Salzburg | Kultur

Jonathan Meese: "Diktatur der Kunst" im MdM

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Der deutsche Kunst-Performer Jonathan Meese ist zurück in Salzburg. Im Museum der Moderne präsentiert er seine großformatige, bunte und provokative Malerei. "Malermeese - Meesemaler" heißt die Ausstellung.

Jonathan Meese: "Diktatur der Kunst" im MdM

Jonathan Meese im MdM in Salzburg. Bild: SN/andreas kolarik fotografie

Nach seinen im Mozartjahr 2006 im öffentlichen Raum präsentierten Arbeiten ist dem Deutschen jetzt eine Personale im Salzburger Museum der Moderne (MdM) gewidmet. Die Schau ist chronologisch angeordnet, von den frühen Arbeiten des 1970 in Tokio geborenen Malers bis zu seinen jüngsten, großformatigen Gemälden.

"1992 habe ich meine ersten Bilder gemalt im Bewusstsein, Künstler zu sein. Ich war natürlich auch schon als Baby ein Künstler, aber davon habe ich nichts gewusst. Vom ersten Moment an habe ich meine Bilder jedenfalls für das Größte gehalten", sagte Jonathan Meese bei der Pressevorbesichtigung am Freitag.

Schräger Künstler, schräge Werke

Ironie, Groteske, Ideologie, Politik und vor allem spielerische, "schräge" Fantasie prägen diese auf dem Kunstmarkt mittlerweile zu Spitzenpreisen gehandelte Malerei. Häufig baut Meese Textbausteine in die Ölbilder ein oder übertitelt sie mit Sätzen wie "Die Pimmelausreißerin naht", "Mutter Meese" oder "Erzsoldat Parsifal" - soll er doch 2016 bei den Bayreuther Festspielen den "Parsifal" inszenieren.

Die Schau kann vom 16. November bis zum 9. März im Haupthaus des MdM am Mönchsberg besucht werden.

 
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