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Früherer Rektor der Uni Salzburg Haslinger gestorben

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Der Salzburger Germanist und Universitätsprofessor Adolf Haslinger ist tot. Er starb in seinem 80. Lebensjahr in der Nacht auf Dienstag im Landeskrankenhaus Salzburg.

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Adolf Haslinger. Bild: SN/Ratzer

Adolf Haslinger.

Bild: SN/Ratzer

Adolf Haslinger. Bild: SN/Kolarik

Adolf Haslinger.

Bild: SN/Kolarik

Haslinger (2. v.l.) mit dem aktuellen Rektor der Universität Salzburg, Heinrich Schmidinger (3. v.l.). Bild: SN

Haslinger (2. v.l.) mit dem aktuellen Rektor der Universität Salzburg, Heinrich Schmidinger (3. v.l.).


Dies bestätigte die Sprecherin, Gabriele Pfeifer, der Universität Salzburg am Dienstag. Noch Anfang Dezember nahm Adolf Haslinger in Salzburg an der Ehrung Peter Handkes teil, mit dem er befreundet war und über den er mehrere Werke publiziert hat. Zuletzt hat er sich mit großem Engagement gegen das geplante Bauprojekt auf dem Rehrl-Platz eingesetzt.

Adolf Haslinger wirkte seit 1964 an der Universität Salzburg. 1973 wurde er zum Außerordentlichen Professor ernannt. 1976 wurde er zum ordentlichen Universitätsprofessor für Österreichische Literatur berufen. Zahlreiche Germanisten absolvierten ihr Studium bei ihm. Von 1995 bis 2001 war Adolf Haslinger Rektor der Universität Salzburg.

Eines seiner wichtigsten Werke war die Gründung des Salzburger Literaturarchivs 1977. Dort werden Manuskripte und Archivaleine unter anderem von Thomas Bernhard, Johannes Freumbichler, Peter Handke und Stefan Zweig aufbewartet. Kostbarkeiten darin sind das einzige Typoskript von Franz Innerhofers "Schöne Tage" oder die Urschrift von Barbara Frischmuths "Klosterschule".

 
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