Die Hohen Tauern im Salzburg Museum
Von Sn, Apa | 12.07.2012 - 13:27

Eine Vielzahl von Ölgemälden von Malern aus zwei Jahrhunderten sind zu sehen. Bild: SN/Salzburg Museum
"Nachdem die Bergmalerei jahrzehntelang von der Bildfläche verschwunden war, erlebt sie jetzt eine Renaissance, die nichts mit Heroismus und Heimatkitsch zu tun hat. Sogar die zeitgenössische Kunst hat Feuer gefangen", sagte Direktor Erich Marx in seiner letzten Ausstellung für das Salzburg Museum.
Künstler wie Thomas Ender, der Pionier in Diensten Erzherzogs Johanns, oder auch der Gegenwarts-Maler Helmut Ditsch, der extra für die Ausstellung ein Gemälde vom Großen Hafner geschaffen hat, sind in der Ausstellung vertreten. In "Die Hohen Tauern" fehlen Anton Hansch, Adolf Obermüllner, Markus Pernhart und Hubert Sattler ebenso wenig, wie das Maler-Ehepaar Mediz-Pelikan und der Maler und Bergsteiger E. T. Compton. Im 20. Jahrhundert haben Künstler wie Alfred Poell, Rudolf Reschreiter, Karl Sterrer oder Josef Stoitzner die Bergmalerei auf hohem Niveau weitergeführt. Das Salzburg Museum versteht diese Ausstellung zudem als Reverenz an den Alpenverein, der heuer sein 150-Jahre-Jubliäum feiert.
Mitteilungen



