Salzburg | Chronik 

Wanderer stürzte 50 Meter ab

Von Apa | 22.07.2012 - 12:00

Der rutschige Untergrund nach den heftigen Regenfällen der vergangenen Tage ist am Samstagnachmittag im Salzburger Glemmtal einem Wanderer zum Verhängnis geworden.

Wanderer stürzte 50 Meter ab

Symbolbild: SN

Der 41-jährige Deutsche aus der Nähe von Berlin befand sich gemeinsam mit einem Begleiter beim Abstieg von der Hecherhütte bei Viehhofen. Dabei rutschte der Mann kurz vor 17.00 Uhr im unwegsamen Waldgelände aus und stürzte rund 50 Meter tief in einen felsdurchsetzten Graben. Dort blieb der Urlauber schwer verletzt an einem Baum hängen, berichteten Polizei und Bergrettung am Sonntag in einer Aussendung.

Der Begleiter des Verunglückten verständigte mittels Handy die Einsatzkräfte. 13 Bergretter aus Saalbach mussten sich in dem steilen Gelände und wegen des rutschigen Bodens zu dem Deutschen abseilen und den Mann stabilisieren. Der Rettungshubschrauber Martin 6 barg den Schwerverletzten schließlich mit dem Tau und flog ihn ins Krankenhaus nach Schwarzach.

Im bayrischen Teil des Untersbergs ist am späten Samstagnachmittag ein Wanderer zwischen Toni-Lenz-Hütte und Schellenberger Eishöhle zusammengebrochen. Der Rettungshubschrauber konnte wegen der dichten Wolken nicht bis zum Bewusstlosen vordringen und musste Notärztin und Bergretter eine halbe Gehstunde unterhalb absetzten. Trotz Reanimation kam für den 56-jährigen Einheimischen jede Hilfe zu spät. Er dürfte einem Herz-Kreislauf-Versagen erlegen sein.

 
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