Salzburg | Chronik

Wals: Betrunkener Rekrut steckte in Kamin fest

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Ungewöhnlicher Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Wals-Siezenheim in der Nacht auf Donnerstag: In der Schwarzenbergkaserne steckte ein betrunkener, 19-jähriger Rekrut in einem Kamin fest.

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Aus diesem Kamin musste in der Nacht auf Donnerstag ein betrunkener Soldat in der Schwarzenbergkaserne gerettet werden. Bild: SN/Bundesheer/Riedlsperger<br />

Aus diesem Kamin musste in der Nacht auf Donnerstag ein betrunkener Soldat in der Schwarzenbergkaserne gerettet werden.

Bild: SN/Bundesheer/Riedlsperger

Die Feuerwehr musste den 19-Jährigen mit einem Seil aus seiner misslichen Lage befreien. Bild: SN/Bundesheer/Riedlsperger

Die Feuerwehr musste den 19-Jährigen mit einem Seil aus seiner misslichen Lage befreien.

Bild: SN/Bundesheer/Riedlsperger

Bundesheer-Pressesprecher Gerald Gundl vor dem Schornstein. Bild: SN/Bundesheer/Riedlsperger

Bundesheer-Pressesprecher Gerald Gundl vor dem Schornstein.

Bild: SN/Bundesheer/Riedlsperger

Die Feuerwehr musste den 19-Jährigen mit einem Seil aus seiner misslichen Lage befreien. Bild: SN/Bundesheer/Riedlsperger

Die Feuerwehr musste den 19-Jährigen mit einem Seil aus seiner misslichen Lage befreien.

Bild: SN/Bundesheer/Riedlsperger


Eine betrunkener Grundwehrdiener ist in der Nacht auf Donnerstag in der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim in einen Rauchfang geklettert und stecken geblieben. Die Feuerwehr musste den 19-Jährigen aus dem Bezirk Vöcklabruck mit einem Seil aus seiner misslichen Lage befreien. Der junge Mann überstand sein ungewöhnliches Einrücken mit oberflächlichen Verletzungen an den Beinen, sagte der Sprecher des Militärkommandos, Gerald Gundl.

Gegen 2.30 Uhr ging in der Polizeiinspektion Anif ein Notruf ein. Der Soldat selbst hatte angerufen und angegeben, dass er in der Kaserne in einen Kaminschacht gefallen sei und sich selbst nicht mehr befreien könne. Sofort machten sich Beamte auf den Weg, es dauerte aber eine knappe Stunde, bis auf dem riesigen Areal der richtige Schacht gefunden wurde. In der Folge wurde die Feuerwehr zur Bergung des Burschen alarmiert.

Der Soldat steckte mit den Füßen nach unten in dem rund 60 mal 60 Zentimeter breiten Rauchfang, sein Kopf befand sich rund einen halben Meter unter dem Ende. "Er hat sich mit den Beinen breitgemacht, damit er nicht weiter hineinfällt", sagte Ortsfeuerwehrkommandant Walter Eder zur APA. Da der Oberösterreicher nicht händisch befreit werden konnte, forderte der Einsatzleiter die Drehleiter an. Der 19-Jährige wurde zwischenzeitlich gesichert. Über die Drehleiter wurde ihm ein Rettungsgeschirr angelegt, er half dabei mit. Anschließend wurde er mit einem Flaschenzug aus dem Schacht gezogen.

Als Grund für seinen skurrilen Einstieg über das Dach und den zwei Meter hohen Rauchfang gab der Soldat an, das leer stehende ehemalige Mannschaftsgebäude mit seiner Unterkunft verwechselt zu haben. Da ihm nicht geöffnet worden sei, habe er versucht, auf diesem Weg ins Gebäude zu gelangen.

Die Feuerwehr übergab den jungen Mann dem Roten Kreuz, weil er über Schmerzen im Bereich der Beine klagte. Davor führte die Polizei noch einen Alkohol-Vortest durch, der laut Polizeisprecherin Irene Stauffer einen Wert von 1,4 Promille ergab. Anschließend wurde der Grundwehrdiener zur Untersuchung ins Landeskrankenhaus gebracht. Laut Gundl hat der 19-Jährige oberflächliche Verletzungen, also Abschürfungen, erlitten.

 
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