Salzburg | Chronik

Straßen und Zugstrecken weiter gesperrt

Wegen des Hochwassers sind weiterhin Straßen in und um Salzburg gesperrt. Auch Bahnstrecken sind betroffen.

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Stau gab es immer wieder auch am Grenzübergang Walserberg.  Bild: SN/fmt-pictures

Stau gab es immer wieder auch am Grenzübergang Walserberg. 

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Stau gab es immer wieder auch am Grenzübergang Walserberg.  Bild: SN/fmt-pictures

Stau gab es immer wieder auch am Grenzübergang Walserberg. 

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Stau gab es immer wieder auch am Grenzübergang Walserberg.  Bild: SN/fmt-pictures

Stau gab es immer wieder auch am Grenzübergang Walserberg. 

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Im Bundesland Salzburg sind derzeit noch folgende Straßen gesperrt:

Flachgau:

L 108 Gaisbergstraße (km 1,83 Sperre bis 7. Juni)

Pongau:

B164 Hochkönig Straße (ab Mühlbach bis Dientner Sattel, noch rund zwei Monate)

B99 Die Ortsdurchfahrt Hüttau ist befahrbar - mit Behinderungen und zeitweisen Sperren wegen Aufräumungsarbeiten.

Pinzgau:

Die B311 Pinzgauer Straße bei Taxenbach/Högmoos ist wegen Aufräumungsarbeiten erschwert passierbar. Am Freitag gibt es eine einspurige Fahrbahnregelung mit kurzen Anhaltungen in jeder Fahrrichtung. Der Schienenersatzverkehr ist von dieser Regelung ausgenommen.

L264 Stubachtal Landesstraße bis voraussichtlich Sonntag, 9. Juni 2013 gesperrt

L266 Embacher Landesstraße voraussichtlich eine Woche gesperrt

B178 auf Tiroler Seite bis voraussichtlich Sonntag, 9. Juni 2013 gesperrt

B165 Alte Gerlosstraße (Ronachweg) voraussichtlich sechs Monate gesperrt

L216 Dientner Straße (zwischen Lend und Dienten) zirka zwei Monate gesperrt

Auch Radfahrer sind betroffen: In der Landeshauptstadt bleibt die Radwegunterführung der Staatsbrücke auf der linken Altstadtseite bis auf weiteres gesperrt. Radfahrer sollten rechtzeitig auf das rechte Salzachufer ausweichen, rät Radverkehrskoordinator Peter Weiss.

Bahnstrecken blockiert

Am Donnerstag wurden österreichweit 220 Schienenkilometer wieder freigegeben. Züge verkehren jetzt wieder auf der Weststrecke zwischen Wien und Salzburg, der Brennerstrecke, der Tauernbahn im Abschnitt Salzburg-Bischofshofen und im Abschnitt Kufstein-Kiefersfelden. Auf der Weststrecke bleibt die Korridorstrecke zwischen Kufstein und Salzburg dagegen nach Angaben der Deutschen Bahn (DB) bis einschließlich kommenden Montag gesperrt. Auf dem ersatzweise eingerichteten Schienenersatzverkehr sind 30 Busse im Einsatz.

Nach wie vor unterbrochen sind die innerösterreichische Verbindung zwischen Salzburg und Tirol (Brixentalbahn), die Verbindung Bischofshofen-Radstadt, die Salzkammergutbahn zwischen Steeg-Gosau und Bad Aussee sowie die Donauuferbahn.Die meisten Strecken, die derzeit noch unterbrochen sind, werden voraussichtlich noch längere Zeit für den Zugverkehr gesperrt bleiben.

Die EuroNight-Züge Wien-Bregenz und Wien-Zürich verkehren demgegenüber ab Donnerstagabend wieder durchgehend auf der Schiene: Statt wie bisher im abschnittsweisen Schienenersatzverkehr werden sie bis auf Weiteres über Passau-München nach Tirol geleitet.

Auch der Autoreisezug Wien-Bregenz wird ab Donnerstagabend wieder angeboten. Auch dieser Zug wird über Passau-München nach Tirol geleitet. Durch diesen alternativen Streckenverlauf verlängert sich die Reisezeit voraussichtlich um rund zwei Stunden.

Die ÖBB bieten für Fahrgäste eine Kulanzlösung für bereits gekaufte Tickets an: Diese können bis 10. Juni 2013 rückerstattet oder alternativ genutzt werden.

Stau auf A8

Deutlich entspannt zeigte sich die Lage in Westösterreich und Bayern. Massive Probleme bestanden allerdings auf der Verbindung über das Deutsche Eck. Die Sperre der A8 im Bereich des Chiemsees konnte am Mittwochnachmittag zwar aufgehoben werden. Es kam jedoch immer wieder zu Staus, da bis auf Weiteres jeweils nur ein Fahrstreifen in jede Richtung befahrbar ist.

Sperren in Wien, Ober- und Niederösterreich

Angespannt bleibt die Situation in Ober- und Niederösterreich entlang Infolge des Hochwassers und damit einhergehender Vermurungen ist es am Donnerstag in Ober- und Niederösterreich weiter zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen gekommen. Trotz teils sinkender Pegelstände blieben weiterhin zahlreiche Straßen gesperrt, berichtete der ÖAMTC.

Der Schwerpunkt der Probleme in Ober- und Niederösterreich lag entlang der Donau. Die Nibelungenstraße (B130) war zwischen Passau und Engelhartszell vorübergehend gesperrt, die B3 (Donau Straße) auf einer Länge von etwa 85 Kilometern zwischen Steyregg und Mauthausen, zwischen Saxen und der Landesgrenze zu Niederösterreich und zwischen Ybbs und Krems nicht befahrbar.

Während die Donaubrücken bei Steyregg, Mauthausen, Melk (Umleitung über Fahnsdorf), Ybbs- Persenbeug und Krems geöffnet waren, blieb die Donaubrücke Grein weiterhin unpassierbar.

In Niederösterreich war die A22-Anschlussstelle Stockerau Mitte überflutet. Am Donnerstag gab es auch Behinderungen auf der S5: In Fahrtrichtung Krems musste die Stockerauer Schnellstraße zwischen Jettsdorf und dem Gewerbepark wegen Absicherungsarbeiten am Damm gesperrt werden. Für die Anschlussstelle Gewerbepark war eine lokale Umleitung eingerichtet. Nur eingeschränkt befahrbar war die S5 in Richtung Wien zwischen Königsbrunn und Tulln. Insgesamt waren weiterhin über 40 Verbindungen unpassierbar, darunter die B1 im Stadtgebiet von Melk, die B3 an mehreren Abschnitten, ebenso wie die B33, B119 und B122.

In Wien konnte Donnerstagmittag die Sperre der A4-Unterführung Stadionbrücke aufgehoben werden. Damit war die Zufahrt auf die Ostautobahn (A4) Richtung Flughafen und die Südosttangente (A23) wieder möglich.der Donau.

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KOMMENTARE (6)
 

Lothar Riedl

04.06.2013 
12:19 Uhr

Bitte nehmen Sie die Öbb-Abfahrtstafeln aus den Verkehrsberichten, sie sind irreführend: Die Bahn ist unfähig, nicht verkehrende Züge aus der Scotty-Abfrage und aus diesen blauen Bahnhofs-Abfahrtstafeln zu entfernen. Hier in Bischofshofen sind die Angestellten im Kartenverkauf verzweifelt, weil die Kunden sie dauernd auf die Züge auf diesen Tafeln hinweisen, die in Wirklichkeit wegen unterbrochener Strecken nicht verkehren. Es gibt keine Züge nach Graz, keine nach Kärnten,....

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A. Schmidhuber

03.06.2013 
22:02 Uhr

Wenn man sich an den Hochmut der Zeller Hoteliers und Touristiker erinnert , dann hält sich das Mitleid in Grenzen. Die touristische Zerstörung der Umwelt durch planierte Schipisten etc. rächt sich früher oder später. Jetzt sollen wieder "ALLE" für den angerichteten Schaden aufkommen und dann geht dieser Zerstörungs-Wahnsinn munter weiter ? Helft Euch selbst !

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Plappalardo

04.06.2013 
09:41 Uhr

Ja es ist schon so und die Natur rächt sich. Man kann und darf nicht glauben die Natur zu beherrschen, sondern wir müssen in Einklang mit ihr leben. Sie hegen und pflegen und erst wenn sich das Individium Mensch zurückbesinnt wird auch wieder ein friedliches Miteinander möglich sein.

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Anton Metzler

03.06.2013 
20:25 Uhr

Ist der Grenzübergang Salzburg / Freilassing bereits befahrbar?

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Manuela luki

05.06.2013 
08:56 Uhr

 

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