Salzburg | Chronik

Salzburg Stadt: Getreidegasse nach Rohrbruch geflutet

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Teile der Getreidegasse und des Bürgerspitalplatzes in der Stadt Salzburg sind am Samstagabend nach einem Rohrbruch geflutet worden. Die Innenstadt musste bis Sonntagnachmittag zum Teil gesperrt werden.

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Teile der Getreidegasse und des Bürgerspitalplatzes sind am Samstagabend nach einem Rohrbruch geflutet worden. Bild: SN/fmt

Teile der Getreidegasse und des Bürgerspitalplatzes sind am Samstagabend nach einem Rohrbruch geflutet worden.

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Teile der Getreidegasse und des Bürgerspitalplatzes sind am Samstagabend nach einem Rohrbruch geflutet worden. Bild: SN/fmt

Teile der Getreidegasse und des Bürgerspitalplatzes sind am Samstagabend nach einem Rohrbruch geflutet worden.

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Teile der Getreidegasse und des Bürgerspitalplatzes sind am Samstagabend nach einem Rohrbruch geflutet worden. Bild: SN/fmt

Teile der Getreidegasse und des Bürgerspitalplatzes sind am Samstagabend nach einem Rohrbruch geflutet worden.

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Teile der Getreidegasse und des Bürgerspitalplatzes sind am Samstagabend nach einem Rohrbruch geflutet worden. Bild: SN/fmt

Teile der Getreidegasse und des Bürgerspitalplatzes sind am Samstagabend nach einem Rohrbruch geflutet worden.

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Teile der Getreidegasse und des Bürgerspitalplatzes sind am Samstagabend nach einem Rohrbruch geflutet worden. Bild: SN/fmt

Teile der Getreidegasse und des Bürgerspitalplatzes sind am Samstagabend nach einem Rohrbruch geflutet worden.

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Teile der Getreidegasse und des Bürgerspitalplatzes sind am Samstagabend nach einem Rohrbruch geflutet worden. Bild: SN/fmt

Teile der Getreidegasse und des Bürgerspitalplatzes sind am Samstagabend nach einem Rohrbruch geflutet worden.

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Sanierungsarbeiten am Sonntag. Bild: SN/fmt

Sanierungsarbeiten am Sonntag.

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Sanierungsarbeiten am Sonntag. Bild: SN/fmt

Sanierungsarbeiten am Sonntag.

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Sanierungsarbeiten am Sonntag. Bild: SN/fmt

Sanierungsarbeiten am Sonntag.

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Ein Wasserrohrbruch in der Salzburger Altstadt hat in der Nacht auf Sonntag für eine ungeplante Innenstadtsperre gesorgt. Kurz vor 20 Uhr war am Samstagabend im Bereich des Bürgerspitalplatzes an der Ecke zur Getreidegasse eine Hauptwasserleitung mit 15 Zentimetern Durchmesser gebrochen. Claudius Egger von der Salzburg AG schildert: "Die Feuerwehr hat uns verständigt. Unser Bereitschaftsdienst ist daraufhin ausgerückt. Es handelte sich einfach um Materialermüdung. Die Leitung stammt aus dem Jahr 1875." Zu jener Zeit wurde gerade das Telefon erfunden, Salzburg war noch ein Kronland der österreichisch-ungarischen Monarchie und die Stadt Salzburg zählte gerade einmal 23.500 Einwohner.

Die 138 Jahre alte Leitung wurde in der Nacht auf Sonntag wieder instand gesetzt. "Im Altstadtbereich, vor allem in der Getreidegasse, sind etwa einige Hundert Meter der Trinkwasserleitung ebenso in die Jahre gekommen. Die Leitungen am Müllner Hügel tauschen wir gerade aus. In Summe haben wir 870 Kilometer Wasserleitungen im Stadtgebiet mit einem Durchschnittsalter von 37 Jahren. Das ist sehr, sehr jung", sagt Claudius Egger von der Salzburg AG.

Eine Trinkwasserleitung habe in etwa eine Lebensdauer von 100 Jahren. Nach und nach müssen die uralten Wasserleitungen jetzt aber ausgetauscht werden. "Wir haben ein Bauprogramm und erledigen das in Zusammenarbeit mit den Arbeiten des städtischen Magistrats", schildert Egger.

Das Wasserrohr in der Bürgerspitalgasse war auf einer Länge von 30 Zentimetern herausgebrochen. Tausende Liter Wasser strömten auf die Straße. Die Polizei sperrte die Zufahrtswege kurzfristig ab.

Als die Berufsfeuerwehr eintraf, standen die Männer bereits bis zu den Knöcheln im Wasser. "Der Einsatzleiter ließ Sandsäcke legen, damit der Wasserstrom direkt in die Kanäle abfließen kann", schildert Stefan Krakowitzer von der Berufsfeuerwehr. Das Wasser lief bereits in die Getreidegasse und von dort in die Griesgasse.

Die Salzburg AG sperrte die Wasserzufuhr ab. "Wir konnten die angeschlossenen Haushalte und Gebäude rasch eingrenzen. Die Blaue Gans war etwa eine halbe Stunde ohne Wasser. Dann konnten wir die Gebäude über andere Wasserleitungen speisen", schildert Egger. Der Bereich blieb bis Sonntag, 15 Uhr, zwischen Karajan-Platz und Griesgasse gesperrt, weil die Wassermassen die Fahrbahn unterspült haben könnten. Der Magistrat machte sich am Vormittag ein Bild von der Lage. Michael Wanner, Leiter des städtischen Bauhofs, sagte: "Das Wasser rinnt überall hin. Wenn es da zu Hohlräumen kommt, dann besteht die Gefahr, dass die Fahrbahn einbricht und ein Obus, der oben drüberfährt, plötzlich einen Meter tiefer steht." Auch der Poller in der Getreidegasse musste am Samstagabend außer Betrieb gesetzt und wieder repariert werden.

Bauarbeiter schremmten am Sonntag die Straße auf. Gröbere Schäden konnten aber nicht festgestellt werden. Der Untergrund wurde verdichtet und die Straße wieder behelfsmäßig asphaltiert. Um 15 Uhr war die Altstadt wieder ungehindert befahrbar.

 
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