Salzburg | Chronik 

Zoo Salzburg: Neubau von Gehege wird vorverlegt

Von Sn, Apa | 17.07.2012 - 16:43

Nach dem erneuten Ausbruch eines Geparden aus dem Salzburger Zoo wird der für 2015 geplante Neubau des veralteten Geparden-Geheges nun vorgezogen und soll sobald wie möglich umgesetzt werden.

Zoo Salzburg: Neubau von Gehege wird vorverlegt

DIe veralteten Geparden-Gehege sollen umgebaut werden. Bild: SN

Der Plan liegt laut Bürgermeister Heinz Schaden (S) bereits vor, die Arbeiten sollen noch im Juni starten. Die Stadt wird ein Drittel der Baukosten in der Höhe von 65.000 Euro beisteuern.

Am bisherigen Standort der Geparden-Anlage soll ein neuer Zaun und eine neue Holz-Unterkunft für die Tiere entstehen. "Außerdem werden der Futterlift adaptiert und die Sicherheitsmaßnahmen angepasst", erklärte Zoosprecherin Christine Beck auf APA-Anfrage. Der Neubau soll bereits diesen Herbst fertiggestellt werden. "Wer sind derzeit bemüht, die Tiere während der Bauzeit provisorisch unterzubringen." Die vier erwachsenen Geparden und die drei Jungtiere sollen während der Bauzeit in andere Zoos verlegt werden.

Die 65.000 Euro-Anteil der Stadt ist laut Bürgermeister Schaden im Stadtbudget "außerplanmäßig bedeckt". Je ein weiteres Drittel der Bausumme werden vom zweiten Eigentümer, dem Land Salzburg, und dem Zoo selbst getragen.

 
Teilen
Facebook Twittern Google+ Versenden Drucken
3

Werbung

Dieser Artikel kann nicht kommentiert werden
 
KOMMENTARE (3)
 

Gert Gerner

18.07.2012
09:36 Uhr

Frank Albrecht = Endzoo. Endzoo besteht aus genau zwei Aktiven, seit Jahren immer wieder unter neuen Bezeichnungen und Organisationen (zB PETA) auftauchenden Personen. Wieso Journalisten deren unqualifiziertem Geplärre überhaupt zuhören...! Die Liste "geflohener" Tiere, auf anderen News-Webseiten veröffentlicht ist lächerlich (allein die Wortwahl läßt tief blicken) - in vielen Zoos können vor allen Vögel frei fliegen, in Salzburg u.a. die Gänsegeier, die immer wiederkommen - sind das auch "Flüchtlinge"?

Kommentar melden!

 

Frank Albrecht

17.07.2012
17:56 Uhr

Das jetzige Geparden-Gehege ist doch nicht mangelhaft und entspricht allen tierschutz- und sicherheitsrechtlichen Ansprüchen. Dennoch will man jetzt schnellstmöglich umbauen. Ein zweites Mal verkauft man die Öffentlichkeit für dumm. Und wer ein sabotageakt vermutet, der macht alles um die Saboteure dingfest zu machen. Was macht der Zoo Salzburg? Er ruft nicht die Polizei um Spuren zu sichern und flickt den Zaun, um Spuren zu zerstören. Die Dreistigkeit: Der ZOO vermutet jetzt Zoo-Kritiker hinter dem Ausbruch! So lenkt man von gemachten Fehler ab.

Kommentar melden!

 

Frank Albrecht

17.07.2012
17:56 Uhr

Wenn das Innengehege, aus dem die Tiere geflohen sind, nicht mangelhaft ist und allen gesetzlichen und sicherheitstechnischen Ansprüchen entspricht, warum wird dann so schnell umgebaut?

Kommentar melden!