Diskussion: Die gesperrte Salzburger Altstadt
Von Sn | 17.07.2012 - 15:47
Schlechtwetter- und Altstadtsperre sind derzeit in der Stadt Salzburg aktiv. Das heißt, dass in die Innenstadt nur Anrainer, Arbeitnehmer, Hotelgäste, Menschen mit Behinderung und Lieferwagen für Ladetätigkeiten einfahren dürfen. Die Reaktionen auf diese Sperren sind gemischt.
Verkehrsstadtrat Johann Padutsch ist zufrieden: "Ich glaube, das System funktioniert." Das Ziel der Regelung ist, dass kein Stau mehr in der Innenstadt entsteht. Die Touristen wie auch die Einwohner können gemütlich flanieren, es gibt weniger Lärm und zudem ist die Stadt auch noch ein bisschen schöner. Auch für die Umwelt ist die Sperre gut, schließlich muss man ja entweder mit dem Fahrrad oder mit dem Bus in die Stadt fahren.
Die Kritiker melden sich laut zu Wort: Bürgermeister-Stellvertreter Harry Preuner (ÖVP) meint, dass sich die Touristen das Chaos nicht antun und gar nicht erst kommen würden. Werner Salmen, Obmann des Altstadtverbands fügt hinzu: "Verkehrspolitisch mag das vielleicht funktionieren, wirtschaftlich nicht." Peter Tutschku, Spartenobmann der Wirtschaftskammer, nannte die Regelung gar "pures Gift für die Innenstadt".
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Kann man die Probleme rund um die Innenstadtsperre mit mehr Information beheben, oder dauert es einfach nur, bis sich die neue Regelung eingespielt hat? Müssen die Wirte und Geschäftsleute wirklich große Einbußen erwarten? Wie gefällt Ihnen die Salzburger Innenstadt ohne Autos? Sagen Sie uns Ihre Meinung, indem Sie einen Kommentar auf diesen Artikel abgeben.
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