Salzburg | Chronik

Franz Müllner hindert drei Flugzeuge am Starten

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Er zieht Flugzeuge, wirft Autos um, bringt ein Riesenrad nur mit seiner Kraft in Bewegung und hält mit den Händen ein Bungee-Seil. Doch am Sonntag hat Muskelmann Franz Müllner dem noch eins draufgesetzt.

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Nächster Weltrekord für Muskelmann Franz Müllner.  Bild: SN/APA/PETER BOLHA

Nächster Weltrekord für Muskelmann Franz Müllner.

Bild: SN/APA/PETER BOLHA

Müllner ließ sich an drei Propeller-Maschinen schnallen und hinderte die Flugzeuge so 60 Sekunden lang am Start. Bild: SN/APA/PETER BOLHA

Müllner ließ sich an drei Propeller-Maschinen schnallen und hinderte die Flugzeuge so 60 Sekunden lang am Start.

Bild: SN/APA/PETER BOLHA

Müllner ließ sich an drei Propeller-Maschinen schnallen und hinderte die Flugzeuge so 60 Sekunden lang am Start. Bild: SN/APA/PETER BOLHA

Müllner ließ sich an drei Propeller-Maschinen schnallen und hinderte die Flugzeuge so 60 Sekunden lang am Start.

Bild: SN/APA/PETER BOLHA

Müllner ließ sich an drei Propeller-Maschinen schnallen und hinderte die Flugzeuge so 60 Sekunden lang am Start. Bild: SN/APA/PETER BOLHA

Müllner ließ sich an drei Propeller-Maschinen schnallen und hinderte die Flugzeuge so 60 Sekunden lang am Start.

Bild: SN/APA/PETER BOLHA

Müllner ließ sich an drei Propeller-Maschinen schnallen und hinderte die Flugzeuge so 60 Sekunden lang am Start. Bild: SN/APA/PETER BOLHA

Müllner ließ sich an drei Propeller-Maschinen schnallen und hinderte die Flugzeuge so 60 Sekunden lang am Start.

Bild: SN/APA/PETER BOLHA

Müllner ließ sich an drei Propeller-Maschinen schnallen und hinderte die Flugzeuge so 60 Sekunden lang am Start. Bild: SN/APA/PETER BOLHA

Müllner ließ sich an drei Propeller-Maschinen schnallen und hinderte die Flugzeuge so 60 Sekunden lang am Start.

Bild: SN/APA/PETER BOLHA

Müllner ließ sich an drei Propeller-Maschinen schnallen und hinderte die Flugzeuge so 60 Sekunden lang am Start. Bild: SN/APA/PETER BOLHA

Müllner ließ sich an drei Propeller-Maschinen schnallen und hinderte die Flugzeuge so 60 Sekunden lang am Start.

Bild: SN/APA/PETER BOLHA


Bei seinem Projekt "1740" hat er auf dem Flugplatz Mauterndorf in seinem Heimatbezirk Lungau drei Cessnas mit voller Schubkraft 60 Sekunden lang nur mit Muskelkraft am Start gehindert. Es war der 14. Weltrekord des "Kraftlackels".

Zwei Jahre lang hat Müllner an dem Vorhaben gearbeitet. "Von 1740 bis 1744 wurden Menschen von Pferden oder Ochsen viergeteilt, daher heißt das Projekt 1740", hatte er der APA in einem früheren Gespräch erläutert. Anstelle der ursprünglich geplanten vier Flugzeuge sind es letztlich drei geworden. Sein Ziel war es, die Maschinen 30 bis 60 Sekunden zurückzuhalten. Die Obergrenze hat er am frühen Nachmittag dann geschafft. Zwei Maschinen verfügten über rund 200 PS, die dritte sogar über ca. 250 PS. Alle drei Flugzeuge hatten gleichzeitig mit 2500 Umdrehungen losgelegt, dennoch konnte Müllner sie so lange zurückhalten, ehe er die Griffe losließ. Danach war er dermaßen fertig, dass ihn ein Notarzt sofort mit Sauerstoff versorgen musste.

Rund 1000 bis 1500 Besucher und eine ganze Schar an Medienleuten verfolgten das Spektakel auf Österreichs höchstem Alpenflugplatz (1110 Meter). Erst beim fünften Anlauf konnte Müllner sein Vorhaben in Angriff nehmen: Die ersten Male startete ein Flugzeug etwas zu weit nach links oder nach rechts, jedes Mal musste der Muskelprotz daher vorzeitig abbrechen.

Am Samstag sei man bei den Tests erfolgreicher gewesen, allerdings seien da die Maschinen nur bei 2200 Umdrehungen losgestartet, erklärte Manager Roman Obermoser der APA. Davor hatte der Strongman auf einem alten Militärflughafen an der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz unter Ausschluss der Öffentlichkeit getestet und das Projekt entwickelt. Müllner hatte heute auch Wetterglück, denn mittags lösten sich die Wolken auf, Sonne und blauer Himmel kamen hervor. Nur die Temperaturen spielten nicht mit, der Schnee schaute von den Bergen.

"1740" war der Auftakt zur "Five Continents Challenge" des Lungauers. Auf den anderen vier Kontinenten will er ebenfalls derartige Aktionen durchführen. Nächste Station ist Afrika, wo im Herbst 2014 auf dem Kilimandscharo eine neue Herausforderung wartet. Mehr war Obermoser heute noch nicht zu entlocken: "Nähere Infos gibt es zu Ende des Jahres."

 
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KOMMENTARE (2)
 

fredi tischler

27.05.2013
14:44 Uhr

wie kann man willkürlich seile loslassen, die um hand- und fussgelenke gebunden sind? gar nicht! so schafft diesen "rekordversuch" jeder, das hat nichts mit muskelkraft zu tun! hr. müllner, hör auf, die Leute für dumm zu verkaufen und bring mal richtige leistung! mfg, ein ehemaliger fan

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harald indinger

26.05.2013
19:40 Uhr

Und sonst haben wir keine Probleme?

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