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Salzburg | Chronik

Gaisberg: Bergung mit 40-Meter-Seil

Von (sn-rr). | Aktualisiert vor 90 Tagen

Eine Deutsche verstieg sich am Mittwoch auf dem Gaisberg. Ein Hubschrauber der Polizei befreite die Frau mit einem 40 Meter langen Tau aus ihrer misslichen Lage.

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Die Flugeinsatzstelle der Salzburger Polizei rückte am Mittwoch gegen 13.30 Uhr aus, um eine Frau vom Gaisberg zu bergen. Die Deutsche (47) war auf dem Rundwanderweg unterwegs und wollte auf der Koppler Seite quer durch den Wald zum Gipfel aufsteigen. Nach Auskunft der Polizei war sie Spuren gefolgt, die plötzlich endeten. Die Frau, die das Gelände kennt, geriet in Panik und wählte per Handy den Notruf.

Pilot Norbert Huber, Leiter der Flugeinsatzstelle, sagte den SN: "Die Frau stand mitten im Wald. Wir mussten sie suchen." Die Deutsche konnte den Rettern nicht genau sagen, wo sie sich befand, nur, dass sie die Sonne sehen könne. Die Einsatzkräfte entdeckten sie im unwegsamen Gelände. Eine Taubergung in waldigem Gelände erfordert das Geschick des Piloten. "Da muss man aufpassen, dass man bei den Bäumen nicht einfädelt", sagte Huber. Flugretter Rupert Hauer befreite die Deutsche mit einem 40-

Meter-Tau aus ihrer misslichen Lage. Sie wurde unverletzt auf den Gipfel geflogen.

Anton Schentz, Sprecher der Polizei, sagte den SN: "Die Frau wollte um 14 Uhr auf dem Gipfel sein, weil sie dort verabredet war. Die Polizei ist stets bemüht zu helfen, aber wir konnten sie erst um 14.15 absetzen." Den Einsatz muss die Deutsche nicht bezahlen. "Die Polizei kann für Einsätze nichts verlangen", erklärte Schentz.



 

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