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Master bringt mehr "Zaster"

Von Bernhard Schreglmann | 18.07.2012 - 00:00

Gehalt. Ein Studium zahlt sich aus, zeigt eine Studie über Einstiegsgehälter. Fachhochschulen und Universitäten liegen dabei klar voran, mit Vorteilen für die Uni-Abschlüsse. Und: Ein Masterabschluss bringt mehr Geld.

Master bringt mehr "Zaster"

Wer auf einen Masterabschluss einer Universität verweisen kann, hat bei den Einstiegsgehältern eindeutig die Nase vorn. Bild: SN/WALDHÄUSL.COM



Wer die Möglichkeit hat, ein Studium zu absolvieren, der sollte dies auch tun. Zumindest was den späteren Blick auf den Lohnzettel betrifft, kann man dadurch mit wesentlich höheren Einstiegsgehältern rechnen. Nicht vergessen darf man dabei aber, dass FH- bzw. Uni-Absolventen erst Jahre später in den Beruf einsteigen.

Grundsätzlich gilt: Schul- und Universitätsabsolventen mit einer wirtschaftlichen oder technischen Ausbildung werden weiterhin von den Firmen gesucht. Ob Fachhochschule oder Universität, bei der Nachfrage gibt es zwar keine Unterschiede, beim Gehalt aber schon.

Wenn es ums Geld geht, das zeigt die aktuelle Studie "Vergleich der Einstellgehälter von Absolventen 2012" des ÖPWZ-Forum, haben die Uni-Absolventen beim Einstiegsgehalt weiterhin die Nase vorn. Die Vorstellungen, was Unternehmen zahlen wollen und was Absolventen sich ohne Berufserfahrung vorstellen, kann manchmal aber sehr weit auseinander liegen.

"Gerade Einflussfaktoren wie die Branche, Zusatzqualifikationen und konkrete Tätigkeiten haben großen Einfluss darauf, wie verhandlungsbereit Unternehmen sind", sagt Armand Kaáli-Nagy, Leiter des ÖPWZ-Forum Personal: "Sehr oft gibt es ein Gehaltssystem, in das Bewerber passen sollten. Mittelfristig orientiert sich das Gehalt an diesem. Nur zu Beginn hat die Ausbildung den größten Einfluss auf das Gehalt." Später sind andere Faktoren von größerer Bedeutung, etwa der Arbeitsplatz, die Aufgabe, Verantwortung, Flexibilität etc. Doch neben dem Gehalt bieten Unternehmen ihren Mitarbeitern auch viele Sozialleistungen, die man als Bewerber auch berücksichtigen sollte.

Masterabschluss bringt Vorteile

"Viele Studenten fragen sich nach dem Bachelorabschluss, ob sie ein Masterstudium machen sollten oder ob es besser wäre, gleich ins Berufsleben einzusteigen", erklärt Kaáli-Nagy: "Einen universellen Rat dazu gibt es nicht, aber Unternehmen honorieren diese Zusatzausbildung mit einem höheren Einstiegsgehalt und einer besseren Gehaltsentwicklung." Bei einer technischen Ausbildung liegt der Unterschied am Anfang bei mehr als 200 Euro brutto, setzt sich in den ersten fünf Jahren fort und kann bis zu 400 Euro im Monat ausmachen.

Konkret bedeutet das, dass ein Masterabsolvent mit 2600 bis 2700 Euro brutto monatlich rechnen kann, ein Bachelor mit 2300 bis 2500 Euro.

HAK-Matura bringt mehr

AHS-Absolventen haben weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt als beispielsweise HAK-Absolventen. Diese können mit 1800 bis 200 Euro brutto rechnen, die AHS-Absolventen mit 1800 bis 1900 Euro. Mit 1650 bis 1750 Euro brutto pro Monat liegen Absolventen der Handelsschule am unteren Ende der Skala.
Die Studie "Vergleich der Einstellgehälter von Absolventen 2012" ist beim ÖPWZ-Forum Personal erhältlich. Bestellung: personal.opwz.com studien/vergleich-der-einstellgehaelter-von-absolventinnen-2012.html

 
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