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Österreich | Wirtschaft

Krise verdirbt Verbrauchern in Europa die Laune

Von Apa | Aktualisiert vor 104 Tagen

Die Euro-Krise hat sich auf das Vertrauen der europäischen Verbraucher messbar ausgewirkt: In 24 von 27 Ländern Europas sank das Vertrauen innerhalb des letzten Quartals. Das hat das Marktforschungsinstitut Nielsen festgestellt.

Die Angst vor Euro-Rezession steigt. Bild: SN/apa (archiv/epa)

In Österreich resultiert das reduzierte Vertrauen aus einer deutlichen Veränderung bei den Berufsaussichten.

"Die Angst vor einer Rezession und den geplanten Sparmaßnahmen in vielen Ländern der Euro-Zone sorgten dafür, dass die Konsumenten ihre Job-Aussichten und auch die persönliche finanzielle Lage deutlich skeptischer einschätzten", kommentiert Nielsen-Marktforscherin Petra Kacnik das am Donnerstag erschienene Umfrageergebnis. Waren bis zum dritten Quartal noch 59 Prozent der österreichischen Konsumenten der Meinung, ihre Berufsaussichten seien ausgezeichnet oder gut, waren es im vierten Quartal nur noch 43 Prozent.
Bei den persönlichen Finanzen und der Bereitschaft für Anschaffungen gibt es während des ganzen Jahres im Prinzip keine Veränderungen. "Anders als in Deutschland scheinen die Konsumenten in Österreich eine deutlichere Verschlechterung am Arbeitsmarkt zu befürchten, während das starke soziale System die Einschätzung der persönlichen finanziellen Lage sehr stabil hält", meint Kacnik.
Am stärksten sorgen sich die Österreicher um die wirtschaftliche Lage und erst mit einigem Abstand um steigende Wohnnebenkosten. An dritter Stelle folgt die Sorge wegen steigender Lebensmittelkosten. Die Sparneigung bleibt im Jahresvergleich auf annähernd gleichem Niveau.



 

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