Euro in Australien und Schweiz am wenigsten wert
Von Apa | 21.05.2012 - 12:26

Gro§e Unterschiede beim Urlaubsbudget. Bild: SN/apa (dpa)
In Großbritannien hat der "Urlaubs-Euro" im Jahresabstand massiv an Wert eingebüßt: Die Kaufkraftparität lag dort zuletzt bei 97 Euro - vor einem Jahr waren es noch 104 Euro. Auch Japan ist für Österreicher mit einem Gegenwert von nur 81 Euro (noch) teurer geworden (Vorjahr: 89 Euro), geht aus den aktuellen Berechnungen der Statistik Austria hervor.
In der Türkei - der beliebtesten Feriendestination der Österreicher - wiederum ist der "Urlaubs-Euro" bedeutend mehr wert als im eigenen Land. Für 100 Euro bekamen die heimischen Touristen dort zuletzt Güter und Dienstleistungen im Wert von 142 Euro. Kaufkraftvorteile gab es auch in den klassischen Urlaubszielen Kroatien (120 Euro), Spanien (112 Euro) und Griechenland (107 Euro).
In den USA hatten 100 Euro eines Urlaubers aus Österreich heuer im Frühjahr zwar immer noch einen Gegenwert von 115 Euro - vor einem Jahr waren es aber noch 126 Euro. Der Dollar wertete gegenüber dem Euro um neun Prozent auf - die Inflation war gleich hoch (2,3 Prozent).
In etwa genauso viel für ihr Geld wie zu Hause erhielten heimische Touristen zuletzt in Italien (100 Euro), Frankreich und Deutschland (beide 102 Euro). Aus österreichischer Sicht am günstigsten urlauben ließ es sich in Bulgarien (203 Euro), Rumänien (191 Euro) und Ungarn (176 Euro). Urlaub in CEE-Ländern ist generell relativ preiswert. Auch Mexiko ist mit einem Währungsgegenwert von 168 Euro für 100 heimische Euro traditionell billig.
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