Österreich | Sport

Svindal erneut Trainingsschnellster auf Streif

|

Der Norweger Aksel Lund Svindal hat auch im zweiten Training für die Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel mit 1:57,48 Minuten Bestzeit aufgestellt. Er verwies den Salzburger Hannes Reichelt um erneut 0,25 Sekunden auf Platz zwei.

Svindal erneut Trainingsschnellster auf Streif

Svindal war bei beiden Trainings Schnellster. Bild: SN/apa (jäger)

Dritter wurde der Slowene Andrej Sporn (0,52). Klaus Kröll, Florian Scheiber und Georg Streitberger landeten auf den Rängen fünf bis sieben. Die Streif präsentierte sich ob der tieferen Temperaturen deutlich eisiger als am Vortag, die Bestzeit war um zwei Sekunden schneller. "Sie haben echt gute Arbeit geleistet, es ist nicht so schlimm wie befürchtet", meinte Reichelt, der wie Klaus Kröll sein WM-Ticket fix hat.

"Ich habe allerhöchsten Respekt vor dieser Strecke. In der Traverse und Ausfahrt Steilhang ist es brutal unruhig, da geht es zur Sache, da schlagen dir die Ski um die Ohrwaschel", erzählte Reichelt, der übrigens erneut 0,25 Sekunden Rückstand auf Svindal hatte. Man dürfe die Streif nie unterschätzen, sie sei immer gefährlich.

"Die Sprünge sind sehr gut gebaut, die Schläge machen es natürlich nicht einfacher", meinte Klaus Kröll (5./0,76). "Ich bin bereit, aber es wird schwer. Es ist unruhig, aber sie haben Schadensbegrenzung gemacht. Es ist soweit okay", sagte der Steirer, der einer jener Topläufer war, die am Dienstag dafür plädiert hatten, den Trainingslauf abzusagen, um die weiche Piste zu schonen.

"Ich habe mich heute zum ersten Mal in Kitz am Start brutal gefreut, ich war im Kopf bereit. Gute Sicht macht extrem viel aus", freute sich Florian Scheiber (6./0,79) im Ziel. Georg Streitberger (7./0,80) testete, wie weit die Mausefalle geht. "Habe sie voll genommen, habe das dann aber bei der Landung schon gespürt", gestand er. Matthias Mayer wurde Zehnter (1,05).

Max Franz, der noch um eines der zwei WM-Tickets kämpf, tastet sich von Lauf zu Lauf näher heran (19./1,73). Für die ruppige Traverse hatte er ein Wort: "Party!" Joachim Puchner war nach Platz 40 alles andere als in Party-Stimmung.

Donnerstag steht das dritte Training auf dem Programm, die Österreicher wollen durchwegs antreten. Svindal überlegt noch.

 
Teilen
Facebook Twittern Google+ Versenden Drucken
0
 
ANZEIGEN
Dieser Artikel kann nicht kommentiert werden
 
KOMMENTARE (0)