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Österreich | Sport

Melzer im Davis Cup gegen Kunizin

Von Apa | Aktualisiert vor 104 Tagen

Jürgen Melzer eröffnet am Freitag um 14.00 Uhr (live ORF Sport plus) den Davis-Cup-Weltgruppen-Länderkampf Österreich gegen Russland in der Arena Nova in Wr. Neustadt überraschend gegen Igor Kunizin.

Melzer (M.) woll Österreich in Führung bringen. Bild: SN/apa (neubauer)

Im Anschluss trifft Andreas Haider-Maurer auf Alex Bogomolow jr. Für das Doppel am Samstag nominierte der neue ÖTV-Davis-Cup-Kapitän Clemens Trimmel vorerst Oliver Marach und Alexander Peya.
Der langjährige russische Davis-Cup-Kapitän Schamil Tarpischew überraschte also bei der Auslosung. Anstelle des erwarteten Michail Juschnij bietet er in Wr. Neustadt den in der Weltrangliste nur auf Platz 79 liegenden Igor Kunizyn als Nummer zwei seines Teams auf. Jürgen Melzer eröffnet nun gegen den Mann, gegen den er zuletzt bei den US Open 2011 in der ersten Runde mit 6:7 im fünften Satz verloren hat. "Ich werde nach dem Spiel erklären, warum. Vor dem Spiel kann man nicht alles sagen", war die kryptische Erklärung von Trainerfuchs Tarpischew zur Nichtaufstellung von Juschnij.
"Wir waren alle ein bisserl überrascht, man hat auch ein kurzes Raunen in der Menge gehört. Aber wir kennen alle vier Spieler und sind auf alle vorbereitet. Kunizyn war sicher einer, mit dem wir vielleicht am wenigsten gerechnet haben", sagte Kapitän Trimmel und Melzer konnte ihm da nur beipflichten. "Ich habe mit allem gerechnet, nur nicht, dass ich morgen gegen Kunizyn spiele. Das ist aber okay. Wenn man beide Spieler in Topform hernimmt, dann spielt man lieber gegen Kunizyn als gegen Juschnij", sagte der 30-jährige Niederösterreicher.
Juschnij hatte am Dienstag von Schulterproblemen gesprochen, die ihn aber keinesfalls daran hindern müssen, vielleicht am Sonntag eingesetzt zu werden. Österreichs Nummer 1 und aktuelle Nummer 40 der Welt hat beide bisherigen Duelle mit Kunizyn verloren, zuletzt aber ansteigende Form bewiesen. Er wünscht sich natürlich eine 1:0-Führung. "Wenn ich vorlegen kann, dann kann ich Bogomolow mehr Druck geben", hofft Melzer. Bogomolow, der übrigens US-amerikanischer und russischer Doppelstaatsbürger ist, spielt erstmals Davis Cup für sein Geburtsland und feiert seine Premiere gleich als Nummer 1. Ein Faktor, der möglicherweise eine Rolle spielen könnte.



 

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