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Votivkirche: Abschiebung noch nicht abgeschlossen

Die Abschiebungen mehrerer im Wiener Servitenkloster untergebrachter Flüchtlinge sind laut Polizei "noch nicht vollständig abgeschlossen".

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In Wien wurde gegen die Abschiebung protestiert. Bild: SN/APA/HANS PUNZ

In Wien wurde gegen die Abschiebung protestiert.

Bild: SN/APA/HANS PUNZ

Polizeisperre vor dem Ploizeianhaltezentrum Rossauer Lände. Bild: SN/APA/HERBERT NEUBAUER

Polizeisperre vor dem Ploizeianhaltezentrum Rossauer Lände.

Bild: SN/APA/HERBERT NEUBAUER

In Wien wurde gegen die Abschiebung protestiert. Bild: SN/APA/HANS PUNZ

In Wien wurde gegen die Abschiebung protestiert.

Bild: SN/APA/HANS PUNZ

In Wien wurde gegen die Abschiebung protestiert. Bild: SN/APA/HANS PUNZ

In Wien wurde gegen die Abschiebung protestiert.

Bild: SN/APA/HANS PUNZ

In Wien wurde gegen die Abschiebung protestiert. Bild: SN/APA/HANS PUNZ

In Wien wurde gegen die Abschiebung protestiert.

Bild: SN/APA/HANS PUNZ


Man erwarte auch noch weitere Demonstrationen, hieß es bei der Exekutive am Dienstag auf APA-Anfrage. Genaue Zahlen, wie viele Personen bereits abgeschoben wurden und wie viele es noch sein werden, gab es vorerst nicht. Aufregung herrschte indes um ein im Internet kursierendes Video von einem Polizeieinsatz am Montag.

Auch unter den Unterstützern dürfte man sich nicht ganz sicher sein, wie viele der Flüchtlinge aus dem Servitenkloster bereits nach Pakistan abgeschoben worden sind. Für Dienstag, 19 Uhr, wurden zumindest auf der Website des "Refugee Camp Vienna" weitere Demonstrationen vor dem Polizeianhaltezentrum Roßauer Lände und dem Innenministerium angekündigt, um die "Abschiebung der verbliebenen verhafteten Refugees zu verhindern".

Aufregung vorwiegend im Internet herrschte indes um ein Video eines Polizeieinsatzes von Montagfrüh vor dem Polizeianhaltezentrum. Zu sehen ist eine Demonstrantin, die schwer zu Sturz kommt, nachdem sie mit einem einschreitenden Polizisten zusammengeprallt war. In sozialen Internet-Medien wird nun gemutmaßt, dass der Beamte die Frau absichtlich zu Boden gestoßen habe, obwohl dieser ihr nach dem Vorfall Hilfe anbot und davon sprach, "zusammengerannt" zu sein.

Bei der Polizei betonte man zu dem Vorfall ebenso, dass der Beamte sofort reagiert und Hilfe angeboten habe. Diese sei von der Frau allerdings nicht angenommen worden, auch ärztliche Hilfe habe diese verweigert. Auch eine Anzeige gegen den Polizisten, der im Internet mit vollem Namen genannt wird, liege derzeit nicht vor. Dennoch will man sich bei der Polizei die Angelegenheit genau anschauen und untersuchen, sagte ein Sprecher.

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KOMMENTARE (2)
 

EKKEHARD Müller

29.07.2013 
19:09 Uhr

Wenn wie der Erzbischof von Wien befürchtet eines der Abgeschobenen Personen ermordet wird muß die Innenministerin und Richter angeklagt werden wegen beihilfe aus fertig amen

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Winkler Karl

29.07.2013 
10:36 Uhr

Die Abschiebung dieser Flüchtlinge ist ein Gebot der Stunde. Ich bin Humanist, aber weer sich so benimmt ist es nicht wert in unsere Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Zusammenfassendmuss ich den Asylbehörden Schwerfälligkeit attestieren, denn die Schlußbescheide gehören unverzüglich vollstreckt, sonst kommt es im Anschluß zu den immer wiederkehrenden Protestbewegungen. Zu beachten sind allerdings die Rechtsmittelfristen an denen sich Anwälte auf Staatskosten den Lebensunterhalt verdiongen.

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