Österreich | Politik 

Spindelegger: Rausschmiss aus Eurozone ermöglichen

Von Apa | 17.08.2012 - 04:14

Vizekanzler Spindelegger hat in einem Interview mit dem "Kurier" erklärt, man brauche im Falle von Ländern, die sich nicht an Verpflichtungen halten, "Möglichkeiten, dass man jemanden aus der Währungsunion rausschmeißt."

Spindelegger: Rausschmiss aus Eurozone ermöglichen

Spindelegger fordert neue Regeln. Bild: SN/apa (pfarrhofer)

Eine Vertragsänderung, die zum Ausschluss eines Landes aus dem Euro-Raum nötig wäre, braucht allerdings Zeit. Spindelegger schätzt "fünf Jahre". Laut "Kurier" glaubt der Vizekanzler, dass das nicht zu lange wäre. Das Vertrauen in die Währung würde allein schon durch das Bemühen um eine Vertragsänderung steigen. Er zeigte sich auch "fest davon überzeugt", dass eine derartige Vertragsänderung "durchzubringen ist". In einem Interview mit der Tageszeitung "Österreich" (Freitag-Ausgabe) sprach sich der Außenminister aber "strikt gegen eine Schuldenunion" aus.

Gegenüber "Österreich" wie auch gegenüber dem "Kurier" kritisierte Spindelegger Frank Stronach dafür, einen Austritt Österreichs aus dem Euro zu befürworten. Jeder zweite Arbeitsplatz hänge am Export, betonte der Vizekanzler. Er könne nicht verstehen, wie jemand der so lange in der Wirtschaft tätig war, den Schilling zurückhaben möchte, sagte er.

 
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KOMMENTARE (3)
 

erika ellmer

19.08.2012
17:42 Uhr

Wir sind Europa! Schon vergessen??

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pejo wuerti

17.08.2012
10:49 Uhr

... soll dieser erst einmal die "Kollegen" raus SCHMEISSEN die nicht zwischen MEIN DEIN und UNSER Geld unterscheiden können und dann erst mit der großen Politik mitreden !

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Gerhard Storm

17.08.2012
10:43 Uhr

Spindelegger hat Recht, dass eine Ausschlussregelung getroffe werden sollte für Staaten, die sich nicht an Verpflichtungen halten. Das sollte schneller möglich sein als 5 J.. Das insolvente GR hat sich darauf eingestellt hat, gegen leere, aber lauthalsige Versprechen von den dilettantischen -Rettern Juncker, Barroso, Draghi & Co laufend Geld zu bekommen. Ein Fortschritt wird in GR aber nicht erzielt, solange der riesige, korrupte u. fortschrittshemmende Beamtenapparat von mehr als 1 Million Beamten nicht wesentlich abgebaut wird. Das ist nur über eine GR-Staatsinsolvenz realisierbar, weil der korrupte Apparat zu sehr mit Polikern vernetzt ist. Der kann weiter funktionieren. Auch ohne GR, aber ohne Bankenunion

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