Österreich | Politik 

38 Prozent an Job als Berufssoldat interessiert

Von Apa | 18.07.2012 - 19:14

Das Verteidigungsministeriums hat sich seine Argumente für die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht durch eine IFES-Studie bestätigen lassen: 75 Prozent der Befragten sind für die Umstellung auf ein Berufsheer.

38 Prozent an Job als Berufssoldat interessiert

Umfrage zeigt Argumente für ein Berufsheer. Bild: SN/apa (neubauer)

Nur 21 Prozent befürworten demnach die Beibehaltung der Wehrpflicht. 38 Prozent bekunden Interesse an einem Job als Soldat in einem Profi-Heer. Hochgerechnet wären das 342.000 Personen - also 14 Mal mehr als das von Minister Norbert Darabos (S) bevorzugte Reform-Modell in Summe an Soldaten vorsieht (8.500 Berufs-, 7.000 Zeitsoldaten und 9.300 in Freiwilligenmiliz), schreibt das Gratisblatt laut Vorabmeldung. Als Motiv nennt jeder zweite Interessierte "Verdienstmöglichkeiten". Für 40 Prozent ist der "sichere Arbeitsplatz" ausschlaggebend. Jeder Vierte will "Gutes für das Land tun". Die jährliche Prämie von 5.000 Euro sehen 89 Prozent als guten Anreiz für Arbeit in der Freiwilligenmiliz. 72 Prozent finden "die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen" interessant.

 
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