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Unterschiedliche Musik-Welten beim Frequency

Von Apa | 18.08.2012 - 01:50

Welten sind in der Nacht auf Samstag am Frequency in St. Pölten aufeinandergeprallt. Nach dem unterhaltsamen Punk der Berliner Beatsteaks standen die Nu-Metal-Ikonen Korn als düstere Headliner auf der Bühne.

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Unterhaltsamer Punk der Berliner Beatsteaks. Bild: SN/apa (oczeret)

Unterhaltsamer Punk der Berliner Beatsteaks.

Bild: SN/apa (oczeret)

Unterhaltsamer Punk der Berliner Beatsteaks. Bild: SN/APA

Unterhaltsamer Punk der Berliner Beatsteaks.

Bild: SN/APA

Nu-Metal von der US-Band Korn. Bild: SN/APA

Nu-Metal von der US-Band Korn.

Bild: SN/APA

Nu-Metal von der US-Band Korn. Bild: SN/APA

Nu-Metal von der US-Band Korn.

Bild: SN/APA

Nu-Metal von der US-Band Korn. Bild: SN/APA

Nu-Metal von der US-Band Korn.

Bild: SN/APA

Die englische Band Bush heizte ihren Fans ein. Bild: SN/APA

Die englische Band Bush heizte ihren Fans ein.

Bild: SN/APA

Die englische Band Bush heizte ihren Fans ein. Bild: SN/APA

Die englische Band Bush heizte ihren Fans ein.

Bild: SN/APA

Die englische Band Bush heizte ihren Fans ein. Bild: SN/APA

Die englische Band Bush heizte ihren Fans ein.

Bild: SN/APA

Bunte Show: Siro-A. Bild: SN/APA

Bunte Show: Siro-A.

Bild: SN/APA

Auftritt im Anzug: Pelle Almqvist von The Hives. Bild: SN/APA

Auftritt im Anzug: Pelle Almqvist von The Hives.

Bild: SN/APA

Harte Gitarrenklänge von The Subways. Bild: SN/APA

Harte Gitarrenklänge von The Subways.

Bild: SN/APA


Beatsteaks-Sänger Arnim Teutoburg-Weiß schlug optisch eine Brücke zu Korn: In eine Jeanskutte gekleidet, die Metal-Fans liebend gern tragen, tanzte er gut gelaunt wie ein Derwisch über die Space Stage. Für Überraschungen - zwei Schlagzeuger gleichzeitig auf der Space Stage ausgenommen - mag der Auftritt nicht gut gewesen sein, er sorgte aber für einen fast restlos gefüllten Raum vor der Bühne. Fazit: Die Berliner Band gehört zum Frequency wie das niederösterreichische Landhaus zu St. Pölten.

Wehe, wenn sie losgelassen: Wie eine Horde durchgeknallter Clowns - erinnert sich noch jemand an Stephen Kings Pennywise? - stürmten und stolperten die Korn-Musiker zu nachtschlafender Stunde über die Bühne. Weitgehend teilnahms- bzw. ratlose Gesichter im Publikum, nur ein harter Kern schüttelte dazu seine Mähne, viele andere den Kopf. Während sich Sänger Jonathan Davis immer wieder Verschnaufpausen gönnte, wurden die Fans nicht geschont. Das dargebotene Pink-Floyd-Cover "Another Brick in the Wall" könnte frei als "ein weiterer Riss im Trommelfell" übersetzt werden.

Das Korn-Debütalbum wurde bei seinem Erscheinen als eine mittlere Sensation gefeiert, die das Genre der harten Klänge um überraschende neue Nuancen erweiterte. Das ist mittlerweile 17 Jahre her, ein Großteil der Frequency-Fans war damals gerade einmal geboren. Heute haben die Nummern Einiges an Staub angesetzt. Viel davon wurde aufgewirbelt, als sich zahlreiche Besucher in Richtung Green Stage aufmachten, wo die deutsche Band Mia. Indie-Schlager zum Besten gab. Uneingeschränkt darüber freuen konnten sich ihre Anhänger nicht, die ohrenbetäubenden Korn waren bis dorthin zu hören.

 
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