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"nackte männer" im Leopold Museum

Von Apa | 18.10.2012 - 14:29

Die Aufregung im Vorfeld war erwartungsgemäß groß: Das Leopold Museum hat aufgrund der zahlreichen Beschwerden zu einer Überklebung der Genitalien auf dem Werbesujet für die neue Ausstellung entschlossen.

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Der kulturelle Wandel des "Mannsbilds". Bild: SN/apa (schlager)

Der kulturelle Wandel des "Mannsbilds".

Bild: SN/apa (schlager)

Der kulturelle Wandel des "Mannsbilds". Bild: SN/apa (schlager)

Der kulturelle Wandel des "Mannsbilds".

Bild: SN/apa (schlager)

Der kulturelle Wandel des "Mannsbilds". Bild: SN/apa (schlager)

Der kulturelle Wandel des "Mannsbilds".

Bild: SN/apa (schlager)

Der kulturelle Wandel des "Mannsbilds". Bild: SN/apa (schlager)

Der kulturelle Wandel des "Mannsbilds".

Bild: SN/apa (schlager)

Der kulturelle Wandel des "Mannsbilds". Bild: SN/apa (schlager)

Der kulturelle Wandel des "Mannsbilds".

Bild: SN/apa (schlager)


Am Donnerstag eröffnet jedoch eine Schau, die sich alles andere als aufdringlich mit dem männlichen Akt in der Kunstgeschichte der vergangenen 200 Jahre auseinandersetzt und den kulturellen Wandel des "Mannsbilds" nachzeichnet.

Zugegeben: Das Leopold Museum hätte statt der drei nackten französischen Fußballer (die eigentlich Models sind), auch weniger Anstoß erregende Werke für das Plakatsujet heranziehen können. Ein Blick auf die Ausstellung zeigt aber, dass der Kurator und museologischer Direktor Tobias Natter auch durchaus angriffslustiger hätte sein können.

Der Fundus an möglichen Aushängeschildern ist jedenfalls denkbar umfangreich: Rund 300 Exponate umfasst die Schau, die sich sowohl chronologisch wie auch thematisch der bisher kaum explizit in den Mittelpunkt gerückten männlichen Nacktheit in der Kunst widmet.

Die Entwicklung des nackten Mannes als Thema der Kunst von der rein ästhetischen, eher harmlosen Darstellung, in denen die Penisse auch oft (halb) verdeckt wurden, bis hin zur expliziten Thematisierung sexueller Handlungen (wie Masturbation oder Penetration) zeigt sich im Laufe der Schau nicht immer jugendfrei. Besonders in den Werken nach 1945 tritt die Wirkung von Nacktheit immer stärker in den Vordergrund, was zartbesaitete Besucher (oder Kinder) durchaus verstören könnte.

Als Vorbote empfängt bereits seit zwei Wochen Ilse Haiders überlebensgroße Skulptur "Mr. Big" im Museumsquartier die Besucher. Ab Freitag, können Interessierte auch im Inneren des Leopold Museums der Nacktheit auf den Grund gehen.

 
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