Österreich | Kultur 

Mehr junge Besucher in Bundesmuseen

Von Apa | 10.09.2012 - 12:04

In den Bundesmuseen ist die Zahl der Jugendlichen bis 19 Jahren im ersten Halbjahr 2012 wieder gestiegen: 486.000 Kinder und Jugendliche sorgten in den ersten sechs Monaten für ein Plus von 12 Prozent im Halbjahresvergleich.

Mehr junge Besucher in Bundesmuseen

Das Naturhistorische Museum in Wien. Bild: SN/apa (archiv/schlager)

Diese Zahlen nutzte Kulturministerin Schmied am Montag bei einem Pressegespräch in der Albertina dafür, eine Finanzspritze von weiteren 400.000 Euro für Vermittlungsprogramme in den Museen bekannt zu geben. Bei einer bis Jahresende laufenden Ausschreibung können Bundesmuseen Vermittlungskonzepte mit Schwerpunkten auf Überwindung noch vorhandener Zugangsbarrieren wie geografische Lage der Schule oder Herkunft der Schüler, Multiplikatoren wie Lehrer oder Eltern sowie neue mediale Vermittlungsangebote einreichen.

580.000 Kinder und Jugendliche bei 31.638 Vermittlungsterminen in Bundesmuseen seit Jänner 2010 seien "ein Erfolg, den wir fortsetzen wollen", betonte Schmied. Bisher sei knapp eine Million Euro für derartige Vermittlungsprogramme ausgeschüttet worden. Daneben sollen der Gratis-Eintritt mit einem gemeinsamen Logo und Info-Flyern besser kommuniziert werden.

Ob es 2013 auch für andere Programme oder Investitionen der Bundesmuseen Geld geben werde, wollte Schmied auf APA-Nachfrage unter Verweis auf die laufenden, intensiven Budget-Verhandlungen nicht sagen. "Nur soviel: Wir gehen von stabilen Budgets auch für 2013 aus."

"Wir Museumsdirektoren wollen mehr Geld, brauchen mehr Geld und verlangen mehr Geld", meinte Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder, derzeit Vorsitzender der DirektorInnenkonferenz, gleichzeitig sei "es ein Riesen-Erfolg, dass die Budgets gleichbleiben."

 
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